Der Kreis schliesst sich

Geschrieben am 14 Oktober, 2008, unter


iPhone OS, Android oder Symbian?
Neu muss diese Auswahl wahrscheinlich doch mit "Linux" ergänzt werden. Richtig, Linux-Handys gibt schon lange, aber die kauften nur MIT- und ETH-Studenten.

Das gestern in Israel (das Land mit den vielen Technologie- und Gründerzentren) präsentierte Handy-Projekt hingegen scheint (endlich) für den "Normalverbraucher" konzipiert sein. Grossartig.
BTW:Sympatisch ist nicht nur das Betriebssystem sondern auch der Name: Edelweiss.
Hier geht's zur Website.




IKEA+

Geschrieben am , unter

Wieder mal ein "von Blog zu Blog" Post. Und zwar für alle, deren Interesse für Skandinavisches Design über IKEA hinaus geht: "Emmas Designblogg" (kein Schreibfehler ;)).





Gewonnen :)

Geschrieben am 07 Oktober, 2008, unter


Jetzt hat sich es sich doppelt gelohnt in der UBS Arena zu arbeiten :) Denn da gab es einen Wettbewerb und ich habe den 9. Preis gewonnen. Ein Fussball. Wahnsinn.
Jetzt gehe ich gleich Fussballspielen ;)




BlueWatchDog

Geschrieben am 01 Oktober, 2008, unter


Nach 90 Seiten Liz-Arbeit zu Innovationen sowie Technologie- und Gründerzentren in der Schweiz, freut es mich natürlich wenn ein cooles und in einem solchen Zentrum entstandenes Produkt Erfolge verzeichnen kann.
Der BlueWatchDog von Secu4 scheint ein solches zu sein.
Der Kreditkarten grosse BlueWatchDog ist via Bluetooth mit dem eigenen Handy verbunden und befindet sich beispielsweise während einer Reise in der Notebook-Tasche. Entfernen sich die beiden Geräte voneinander, reagiert das Handy. Somit kann Diebstahl bzw. das Vergessen der Tasche verhindert werden.


Ich finde das Gadget wirklich cool und es bringt mich auf die Idee eines Bluetooth-Alarms für Notebooks beispielsweise in öffentlichen Bibliotheken. Als Besucher verbinde ich mein Notebook mit dem Bluethooth Sender des jeweiligen Sitzplatzes. Zudem registriere ich meine Handynummer. Entfernt sich nun mein Notebook vom Bluethooth Sender bzw. dem Sitzplatz, reagiert der Sender und ruft mein Handy an. Damit hätten die Kensington Schlösser ausgedient. BTW: Wenn es jemand umsetzt, bitte Bescheid geben, damit ich es von meiner Liste nehmen kann ;)




Podiumsgespräch

Geschrieben am 30 September, 2008, unter

Gestern Abend war ich am Tagi-Podiumsgespräch zum Thema "USA vor der Schicksalswahl". Diskutiert haben Andreas Wenger, bei dem ich Sicherheitspolitik besucht habe, Michael Stürmer von der "Welt", Martin Kilian vom "Tagi" und Elisabeth Bronfen von der UZH. Das Gespräch war ziemlich spannend – obwohl die Gäste sich mehr oder weniger einig waren.

Für mich besonders interessant, war die Diskussion um das Abbröckeln des "American Dreams". Eigentum (property) ist ja ein wesentliches Element der U.S. Geschichte/Kultur und der Besitz eines eigenen Hauses entsprechend wichtig. Die aktuelle Finanzkrise ist daher auch eine "Kultur- bzw. Identifikationskrise".

Die Gäste waren sich einig, dass die Liste der Probleme sehr lange ist (Infrastruktur, Gesundheitswesen, Haushalt, Image etc.) und der "Wiederaufbau" mehrere Jahre dauern wird - aber grundsätzlich möglich ist. Der Hochmut der letzten Jahre ist aber definitiv Geschichte.

Bezüglich des bevorzugten Kandidaten galt übrigens das Motto "Das kleinere Übel". Und dieses ist Obama.




Sicherheit

Geschrieben am 29 September, 2008, unter

Der Nationalrat lehnte die Anschaffung der gepanzerten DURO IIIP 6x6 letzte Woche ab – ich überlege mir angesichts der Schlagzeilen in der Südostschweiz am Sonntag und im Blick ein solches Fahrzeug privat zu kaufen um damit sicher nach hause fahren zu können.





Marktwirtschaft

Geschrieben am 26 September, 2008, unter

Die U.S. Finanzkrise ist im vollen Gange und Journalisten der unterschiedlichsten Zeitungen fühlen sich endlich (wieder) legitimiert die freie Marktwirtschaft als untauglich zu betiteln. Zurück zum Kommunismus? Hat der Kapitalismus versagt? etc. heissen die entsprechenden Schlagzeilen.
Meines Erachtens zeugen solche Aussagen bzw. Fragen von einer hohen Inkompetenz und vor allem von "Schadenfreude". Die aktuelle negative Beurteilung des Nachfrage-Angebot Modells vernachlässigt einige wesentlichen Punkte.

Die freie Marktwirtschaft gab/gibt ist in der Realität so wenig wie den reinen Kommunismus. Der reale Markt erfährt immer Regulierungen, ist eng mit der Politik verstrickt etc. - dies gilt auch für das Finanzwesen.
Die Verfechter des freien Marktes können folglich berechtigt argumentieren, dass es diese bereits vorhandenen Regulierungen waren, die die Banken zu solche Risikogeschäfte verleitet haben. Das Management wusste, dass im Falle eines Scheiterns der Staat rettend eingreift.
Der Faktor Mensch und der Lobbyismus sollte diesbezüglich nicht unterschätzt werden.

Des weiteren vermittelt die aktuelle negative Beurteilung des freien Marktes, ein Bild einer Marktwirtschaft, die nur aus Finanzen besteht. Alle anderen Dienstleistungen und Produkte (wie z.B. das Mittagessen), die im "Wettbewerb" angeboten werden, werden dabei vernachlässigt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Wirkung des "kommunistischen" Rettungsplan, den die U.S.A. gerade angeht, noch nicht annähernd bekannt ist – sprich ob sich diese Strategie tatsächlich langfristig bewährt. Die Zurückhaltung z.B. der Deutschen Regierung wird eventuell eine Evaluation ermöglichen – aber erst in ein paar Jahren.

Die radikale Einstellung und Beruteilung von theoretischen Modellen, die im VWL-Lehrbuch auch S.1 vorgestellt werden, sollten aus den Zeitungen verschwinden. Dies ist in anderen Bereichen glücklicherweise auch gelungen.

Dennoch scheint die Krise ein Modell über den Haufen zu werfen und zwar dasjenige der Landesbedrohungen, denn gegen fehlerhafte Banken schützt auch kein Raketen-Abwehrschild.

Quelle: Techcrunch (http://snipr.com/3w6pk)




Jooma 1.5.7 bei kreativmedia.ch (Hosting)

Geschrieben am 25 September, 2008, unter


Ich habe gestern das CMS Joomla 1.5 auf meinem Webspace bei kreativmedia.ch installiert. Es hat prima geklappt. Hier der Ablauf möglichst einfach und verständlich. Weiter unten dann noch mögliche Fehlermeldungen.
  1. Joomla hier runterladen und anschliessend entpacken.
  2. Den Inhalt des entpackten Ordners via FTP (z.B. mit dem Programm Fetch) in den Ordner httpdocs. Der Pfad des Files index.php ist dann also /httpdocs/index.php und nicht /httpdocs/Joomla_1.5.7-Stable-Full_Package/index.php.
  3. Das File configuration.php dest in configuration.php umbenennen und alle Rechte freigeben (mit dem FTP Programm Fetch ist das mit der rechte Maustaste möglich).
  4. Die URL www.dieurl.ch im Browser eingeben.
  5. Man wird automatisch zum Installationsmenü weitergeleitet.
  6. Sprache wählen, weiter.
  7. Agreement lesen, weiter.
  8. Jetzt erscheint die Eingabemaske für die MySQL Datenbank. Diese Datenbank muss man zuerst via Plesk installieren. Dazu im Browser ein neues Fenster bzw. neuer Tab öffnen und die Adresse https://www.dieurl.ch:8443 eingeben. Nach dem Login (diesen bekommt man bei Vertragsabschluss mit kreativmedia.ch) gelangt man zur Plesk Oberfläche. Da ganz rechts auf Start klicken, anschliessend unten auf die Domain (dieurl.ch) klicken, dann auf das Bildchen Datenbanken klicken, eine neue Datenbank hinzufügen, die Datenbank mit z.B. joomladb benennen und einen neuen Benutzer anlegen. Detailiertere Plesk Anleitungen findet man schnell im Netz.
  9. Jetzt wieder zurück zur Joomla-Installation. Hier kann man nun die Datenbank eintragen. Bei mir hat dies jedoch nicht recht funktioniert bzw. nach der Installation gab es einen Datenbank Verbindungserror. Ziemlich nervig, weil dann wichtige Einträge fehlen. Daher habe ich zusätzlich die Datenbank Angaben direkt im File configuration.php eingetragen und auf den Server geladen. Anschliessend in der Installation auf weiter klicken.
  10. Der FTP Zugang funktionierte bei mir zu Beginn auch nicht. Die richtigen Angaben sind wie folgt:
    Host: www.dieurl.ch, FTP Port: 21, FTP Username: der Benutzername, FTP Password: das Passwort, FTP Root: /httpdocs
    Wenn's nicht klappt, trotzdem weitermachen. Diese Angaben können nachträglich eingefügt werden.
  11. Anschliessend konnte ich mich als admin und dem in der Installation definierten Passwort einloggen.
  12. Joomla T-Shirt kaufen.
Mögliche Fehler:
  • Nach der Installation erschien "Cannot connect to MySQL database": Die Datenbank selber im File configuration.php eintragen. Ich musste jedoch anschliessend Joomla neu installieren, da Datenbankeinträge fehlten (bsp. die Benutzerdaten vom admin).
  • Login als admin nicht möglich: Die hängte ebenfalls mit der Verbindungsproblem der MySQL Datenbank zusammen. Ich versuchte, den User in der Datenbank selber zu erstellen, dier klappte aber wegen dem verschlüsselten Passwort nicht so recht. Daher: Joomla neu installieren und die MySQL Angaben direkt in das configuration.php schreiben (und in der Eingabemaske der Installation).
  • "JFolder::create: Could not create directory" bei der Installation von Extensions (z.B. Templates): Der FTP-Zugang war nicht richtig konfiguriert. Dies kann man wie folgt einrichten: Im Joomla Administrator Menü ganz links auf Site klicken, dann auf Global Configuration und den Reiter "Server" auswählen. Hier kann man die FTP Angaben machen (siehe oben).
  • Übrigens: an den tmp und logs Pfaden muss man nichts ändern. Diese lauten /home/httpd/vhosts/dieurl.ch/httpdocs/tmp




Eine Ära ist vorbei

Geschrieben am 21 September, 2008, unter

Man stelle sich einen nur über eine steile Betontreppe zugänglichen und sinnlos verwinkelten Luftschutzkeller voll mit Pfadi-Material vor.
Dieses Material (zu 95% Schrott) hat sich während den letzten rund 50 Jahre dort unten angesammelt, ist sperrig, nervig und muss teils mühsam eingefangen werden.
Ja und am Samstag mussten wir diese Material zügeln... Aber es ist geschafft und das legendäre "Mönti" ist Geschichte :)

Einer der vier Räume (ca. Halbzeit).

Wurde während Jahrzehnten schlicht für "Nicht-Machbar" gehalten: Ein leeres "Mönti".





Steigerung

Geschrieben am 18 September, 2008, unter

All jene die hofften, dass nach The Fast and the Furious III keine Steigerung mehr möglich ist, werden mit Death Race eines besseren belehrt.








Was so abgeht

Geschrieben am 17 September, 2008, unter

Zur Zeit läuft ja so einiges auf unserer Welt. Da ist es natürlich schwierig eine Auswahl zu treffen ;)
  • Palin: Das die so ist wie sie ist, ist ja noch eines – aber, dass sie tatsächlich Anhänger hat.. unglaublich. Fest steht: McCain und seine Crew würde die USA wohl definitiv zum Drittwelt-Land machen. Dann halt doch Mr. Change (ich war eigentlich für Hillary).
  • A propos särbelnde USA: Am 14. September war Stiglitz in der Sternstunde vom Schweizer Fernsehen. Der Podcast ist äusserst empfehlenswert.
  • Und noch mehr zum Thema "särbeln": Lehmann Bro ist hops und Hollywood kämpft sicher bereits um die Filmrechte. Immer wieder interessant: Die versteinerten Websites von Firmen im Konkurrs.
  • Die UBS verlor übrigens auch wieder mächtig gestern. Ich glaube zwar nicht an einen Konkurs (wenn's doch eintrifft, kaufe ich die Filmrechte), werde mein UBS-Konto morgen aber doch auflösen. Denn was bringt mir als Kleinanleger diese Bank in den nächsten vier, fünf Jahren? Nichts. Daher ab zur Banca Populare di Sondrio oder Raiffeisen.
  • Sonst so: Hulk2 ist mächtig gemacht und War Inc. trotz (sehr) gutem Thema leider extrem schlecht.
  • Und da Posts ohne (Porno bzw. Tier) -Bilder deutlich weniger Visit haben hier noch ein Foto von Broccoli.




Gesucht

Geschrieben am 03 September, 2008, unter

Ich bin zwar leider immer noch nicht ganz fertig mit meiner Diplomarbeit - aber damit ich nicht noch meine treusten Blog-Leser verlieren, mal wieder ein Post.
Nein, ich schreibe nicht über Google Chrome. Mit OS X und Ubuntu habe ich diesbezüglich auch schlechte Voraussetzungen ;) Und ich schreibe auch nicht über den verpassen Geburtstag diese Blogs.

Sondern ich schreibe bzw. copy&paste mal wieder etwas zum Thema "Stellenanzeiger".
Alle die bei der Bewerbung als Astronaut nicht erfolgreich waren, können es jetzt nämlich noch als Chef der Armee versuchen:

Chef/in der Armee

Die Armee verteidigt Land und Volk, unterstützt die Bevölkerung bei Katastrophen und in Notlagen und leistet Einsätze zur Friedensförderung.

Als Chef/in der Armee tragen Sie die Gesamtverantwortung für rund 220'000 Armeeangehörige und rund 10'000 Mitarbeitende des Departementsbereichs Verteidigung. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören die Führung, die Ausbildung und die Weiterentwicklung der Armee und des Departementsbereichs Verteidigung. Sie sind verantwortlich für die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Armeeaufträge. Als Mitglied der Departementsleitung VBS nehmen Sie Verantwortung auf Departementsstufe wahr.

Sie sind eine starke Führungspersönlichkeit mit einer ausgeprägten Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit sowie sicherem Auftreten. Sie verfügen über gute kommunikative Fähigkeiten und es fällt Ihnen leicht, Beziehungen und Kontakte mit anderen Bundesstellen, politischen Be-hörden und ausländischen Partnern zu pflegen. Sie kennen die Funktionsweise des politischen Systems Schweiz und verfügen über eine entsprechende politische, gesellschaftliche und interkulturelle Sensitivität. Ferner verfügen Sie über einen Hochschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung und über eine breite Führungserfahrung in Top-Kaderfunktionen. Sie sind höherer Stabsoffizier und Kommandant eines grossen Verbandes oder Chef/in einer Verwaltungseinheit im Departementsbereich Verteidigung. Sie sprechen zwei Amtssprachen sowie Englisch.

Stellenantritt: 1. Januar 2009
Übrigens, die Bewerbung muss man direkt an Herr Bundesrat Samuel Schmid, Chef VBS richten - kein Witz.

Tja, ich würde mich ja gerne bewerben. Aber 1.1.2009 ist ein wenig spät...




6 Days, 9 Hours, 54 Minutes

Geschrieben am 25 August, 2008, unter

..bis zum Abgabetermin meiner Liz-Arbeit. Darum leider wenig Zeit für geblogge :(
Würdige Alternativen: manelgeh und sketches (wenn Josef dann mal endlich wieder weitermacht...)





Down the Hill

Geschrieben am 19 August, 2008, unter

Wann habe ich eigentlich den letzten Sk8 Post geschrieben?
Schon eeeewig her und da das Thema schon bald, bald wieder auf "Schnee" wechselt, hier ein Foto von heute Abend ;) Der Föhn hat mich fast vom Brett geblasen.





Das war's

Geschrieben am 18 August, 2008, unter

Eine grosse Karriere fand heute ihr bescheidenes Ende.
Ich fuhr nämlich mit einem grossen Muldenkipper beim Zeughaus in Chur vor und kippte da meine ganzes Militärzeugs hin :) Zu meiner Überraschung war da kein Schülerchor der Soldatenlieder sang. Als ich seinerzeit in die Sekundarschule ging, verabschiedeten wir nämlich die abtretenden Soldaten mit Gesang. Nicht selten flossen da dann die Tränen.


Naja, dies traf bei mir nicht ein. Ich freute mich ja auch darüber, dass man nach 7 Jahre Dienst so einiges behalten darf. Z.B. Brotsäckli, Feldflasche, T-Shirts, Wullasau und natürlich das Sturmgewehr 90.

Diesbezüglich war es einmal mehr schön zu sehen, welches Vertrauen der Staat seinen Bürger entgegenbringt (ich lese gerade V for Vendetta). Ein paar Kreuzchen reichen und die Waffe darf im Schrank zu hause bleiben.


Ja und hier noch ein geschichtsträchtiges Bild aus einer Zeit als Digitalkameras noch ein Vermögen kosteten und ich ein junger und frischer Soldat war.





Botellon

Geschrieben am 17 August, 2008, unter

Die heutige Jugend hält was sie verspricht. Der neuste Clou heisst jetzt also "Botellon" was frei mit "Massenbesäufnis" übersetzt werden kann.
Der erste Event dieser Art fand letzte Woche in Genf statt (seit wann setzen die Welschen Trends?). Als nächste Location ist Zürich an der Reihe.

Für den tagesanzeiger.ch ist diese Sache sicher sehr willkommen. Denn dank den Botellon-Meldungen erfreut sich die neue Kommentar-Funktion grosser Beliebtheit.
Während nämlich zu Georgien, Olympisches Spiele etc. die Comments äusserst spärlich ausfallen (0-20) sind es bei Botellon-Meldungen (z.B. Massenbesäufnis in Zürich) doch über 110 Posts.
Aber auch facebook wird sich freuen. Die Events werden nämlich da promoted. Dies bringt natürlich den Vorteil, dass man sieht wer teilnimmt.
Wer jetzt glaubt die facebooker üben sich da in Zurückhaltung um nicht aufzufallen irrt gewaltig (... die Veranstaltung hat 1136 Mitglieder).

Die Botellon-Sache ist sicher besorgniserregen und vor allem ist es armseelig, wenn da Abfallberge zurückbleiben und grosszügig Sachschaden entsteht.
Dennoch, als Provinzler ist es für mich schwierig da einen Trend zu erkennen. Bei mir in der Gegend gibt's schon seit Jahren "Botellons". Nur hiessen die bis an hin Thusner Dorfest, Churerfest, Disco Masein, Disco Filisur, Open Air Scharans, Silvester, Steffaliball, Giuventüna-Irgendwas, Theater Präz, Jassabend, Feierabend-Bier etc.





Wo bist du?

Geschrieben am 15 August, 2008, unter

Vor drei Tagen machte Yahoo die neue Webdienstleitung "Fire Eagle" für jeden zugänglich.
Was Fireeagle ist bzw. was es kann, ist schnell gesagt: Es ist der Twitter von Standorten.
Man wird also nicht gefragt "What are you doing?" sondern "Where on Earth are you?". Die Antwort gibt man dann via Widget oder direkt auf der Website ein.

Clever ist, dass Yahoo voll auf externe Tools setzt. So kann man beispielsweise den Stadort automatisch via GPS Telefon updaten (Navizon), herausfinden was es interessants um einem herum gibt (Lightpole), die Reisepläne sharen (Dopplr) etc.
Mehr Infos hier.




Facebook

Geschrieben am 13 August, 2008, unter

Ich könnte ja damit angeben, dass ich seit 2006 (also seit dem Anfang) bei facebook dabei bin.
2006... das war zu einer Zeit als die ganze Welt myspace.com zu ihren Bookmarks hinzugefügte.

Naja, ich kann mich jedoch schlecht als facebook-Frühadaptor bezeichnen, denn meinen Memberships bei irgendwelchen neuen Communities gehen keine grossen Pro-/Contra-Analysen voraus. Im Gegenteil ;)

Was facebook zur Zeit schafft ist schon recht beachtlich.
Bekannt war die Site ja schon ziemlich früh aber jetzt scheint gerade die zweite facebook-Welle durch's Web zu gehen. Zumindest in Europa.
Unglaublich wie viele vom facebook-Fieber erfasst wurden. Ich finde da "Freunde" von denen ich gar nicht wusste, dass sie einen Computer besitzen. Wenn ich die dann nach dem Grund frage, heisst es meistens: "Sozialer Druck", "war in Ausland etc.".



Facebook wurde gross als es bereits genügend andere Anbieter auf dem Markt gab. Besser - und nicht nur neu zu sein - gehörte scheinbar seit Beginn zur Strategie. Nicht, dass facebook ein Schattendasein fristete, aber der Mediahype konzentrierte sich schon primär auf myspace.com.

Die innovative Kultur zeigt sich gerade jetzt deutlich. Die 3 Mia. Applikationen sind zwar gut und lustig dennoch scheint das Management gemerkt haben, dass diese von kurzer Freude sind. Daher setzt es mit dem neuen facebook voll auf Kommunikation und Austausch unter "Freunden". Dazu haben sie grosszügig pownce.com kopiert. Aber das ist auch eine Strategie.

Auch die Idee der populären Statusmeldungen ist natürlich nicht von facebook. Aber während man als Twitter-Nutzer als "gelangweiligter Student" galt, hat es facebook geschafft die Statusmeldungen salonfähig zu machen. Da aktualisieren Freunde von mir 4, 5 mal ihren Status, die vorher das Netz ausschliesslich für Email genutzt haben.

Abgesehen von den Innovationen und dem gnadenlosen Kopieren von Ideen, unterscheidet sich facebook vor allem im "Freunde" Konzept. Während man bei myspace.com jeweils auf "alle markieren" und "hinzufügen" geklickt hat, akzeptiert man bei facebook nur "richtige" Freunde. Freunde eben, mit denen man sich austauschen will und deren Status interessant ist. Darum ist myspace mit den bei facebook abgeschauten Funktionen auch nicht sehr erfolgreich. Wenn meine Freundin #234234 ihr Profil ändert interessiert mich das herzlich wenig..

Ich vermute facebook hat eine grosse Zukunft vor sich. Zumal wenn es so weiter macht. Der Grund ist nicht nur die "installierte Basis" an Nutzer sondern auch, dass das System es erlaubt neue eigene und abgeschaute Ideen gleich einzubauen.
Auch scheint facebook tatsächlich den Bereinigungsprozess der Communities in die Endphase zu führen. Das Zeitalter der 500 Profiles können vorbei sein.
Wobei eben: Im Web sind Prognosen schon fast lächerlich. Drei, vier Wochen Stillstand bei facebook und die neuen User sind so schnell weg wie sie gekommen sind. Und schreiben dann wieder Emails.

Hier noch ein paar Tipps für neue facebooker:
  • Einladungen können grosszügig ignoriert werden.
  • Gruppen sind - wie schon bei myspace etc. - lustig aber für nichts
  • Die Statusmeldung kann mit Twitter verknüpft werden. So kann man die Meldungen mit dem netten OS X Widget eingeben. Nachteil: Twitter fragt "what are you doing?" Die Antwort "mir überlegen ob ich einen Blog schreiben soll" sieht bei facebook dann so aus: Clemens Bartlome mir überlegen etc.
  • Für die Google Startpage gibt's auch ein cooles Widget. Der Tab "Freunde" zeigt die aktuellsten Bewegungen.
  • Lieber kein facebook Profile als eines ohne Profilfoto.
  • Wie überall: Je mehr man von sich sagt, desto mehr wird einem gesagt.




Passabene

Geschrieben am 07 August, 2008, unter


In den grossen Warenhäuser in San Francisco gab's dieses Selber-Scannen-System bereits im 2005. Seit ein paar Wochen hat es nun auch "mein" Coop.
Fazit: Super.

Zumal z.Z. noch sehr wenige Kunden das Ding nutzen und daher die passabene Kasse immer frei ist :)
Coop kann jetzt natürlich grosszügig meinen Warenkorb bzw. mein Waren-Plastiksäckli analysieren.
Die armen Analysten werden sich sicher fragen wie einer überlebt der jeden Mittag das gleiche isst (Birchermüesli + Vollkornbrötli + irgend ein namenloses anderes Brötchen + Orangensaft). Auch die Varianz des Wertes "Zeit-im-Laden" wird äusserst gering sein. Immerhin werden die beiden Werte korrelieren ;) (Statistik ist eigentlich nicht mein Ding, aber klug schreiben ist ja bekanntlicherweise einfach.)

Wie auch immer, seit ich den Leitartikel im GEO zum Thema "Wie treffen wir Entscheidungen" gelesen habe (den Blick hatte sich schon jemand anders geschnappt), weiss ich, dass mein Gehirn mir äusserst dankbar für dieses Routine-Einkaufen ist. Das spart nämlich Ressourcen für wichtigeres :)




Das war das Contura 08

Geschrieben am 05 August, 2008, unter


Grossartige Stimmung, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Soli, so langsam verflüchtigt sich die emotionale Phase ein wenig oder zumindest so, dass dieser Blog Eintrag nicht zu einem 50 seitigen "Ich schwelge in meinen Erinnerungen"-Roman wird (es soll ja Leute geben die Blogs ausdrucken).
Passend dazu ein Zitat von Adriano Sack aus Manieren 2.0:

„Das Internet ist nicht der Ort für Romane sondern von Pointen“.
Jetzt aber zum Bundeslager.
Ich war als Koordinator der Internationalen Gäste tätig und habe so ziemlich genau vor einem Jahr begonnen. Richtig los ging es dann aber erste Ende November.

Die Idee war dem bewusst national ausgerichten Lager einen internationalen Farbtupfer zu geben. Dabei unterschieden wir zwischen Gästen und Partner. Die Gäste meldeten sich selber an und kamen aus Österreich, Dänemark, Finnland, Luxemburg und England und waren entsprechend selbständig (ausser die 90% Ausnahmen).
Die Partner (der Pfadibewegung Schweiz) kamen aus Burkina Faso, Rumänien und Georgien. Diesen konnten wir dank der Unterstützung von Stiftungen die Reise und den Aufenthalt in der Schweiz finanzieren. Und dann gabs noch die dazwischen. Sie kammen aus Chile, Argentinien und der Slowakei.

Ja und alles hat bestens geklappt. Wobei man ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Morgen loben soll. Die Burkinbées und Georgier sind nämlich noch ein paar Tage in der Schweiz. Aber ich bin optimistisch

Hier ein paar Erlebnisse und Erkenntnisse vom Contura 08:
  • „Meine“ Abteilung aus Chur wird als die Verhängteste in die Geschichte eingehen. Beim Check-in haben sie gemerkt, dass der Lagerbeitrag von bescheidenen CHF 8'000.- nicht bezahlt wurde... Die Lagerleitung drohte mit einem Lebensmittelstopp ab Mittwoch. Das Geld konnte dann noch organisiert werden. Immerhin: Im Improvisieren sind sie Weltmeister.
  • Die Britische Einheit schickten einen ihrer Teilnehmer zwei Tage vor Lagerschluss nach hause. Die Mutter musste ihn abholen. Flugkosten: über CHF 2000.-.
  • Das Essen war unglaublich ungeniessbar.
  • Die Linthebene besteht zu 99.9% aus getrocknetem Schlamm.
  • Die Schweiz wurde ihrer Rolle als Drehscheibe gerecht: Am Sing-Song Abend tanzten die Georgier zusammen mit den Burkinas und gewisse Chilen fanden Gefallen an gewissen Georgierinnen.
  • Hierarchische Kommunikationswege sind für nichts.
  • Das Spektrum zwischen den Chaos-Abteilungen (z.B. Chur) und den perfekt organisierten Einheiten (primär aus dem Welschland) ist riesig.
  • Die Pfi-La 08 Schlussfeier beleibt der Benchmark für ein Pfadi-Bühnenprogramm.
  • Die Zürcher sind gar nicht so schlimm.
  • Die Rumänen schenken mir eine Panflöten CD. Selbstlos wie immer schenkte ich sie weiter, der Beschenke schenkte sie ebenfalls weiter... Das geschenkte Poster hängte ich jedoch eigenhändig auf - und überliess es dem Schulhaus Benken.
  • Mein Groupie fliegt morgen zurück nach London.
  • Die Österreicher haben ganz gute Süssigkeiten.
  • Personen, die Mails nicht innerhalb von 2h beantworten, können trotzdem ganz nett sein.
  • Nachtfotos können nicht kitschig genug sein.
  • Ich hatte ein grossartiges Team :)
  • Pfadi rockt.
Ja es war wirklich einmalig grossartig oder eben: grosses Kino. Umso härter war es heute wieder in der Bibliothek zu sitzen und an der Liz-Arbeit schreiben. 26 Tage bis zur Stunde Null..