Der Event bot noch einiges an weiteren Attraktionen. Z.B. den Auftritt von Mr. Rubrik Cube aka Federico, der einen dieser nervigen Zauberwürfel in 20s löste. Geübt hat er übrigens während der RS im Mat.-Lager. Grosses Kino.
Ich habe an diesem Abend eine Ladung Qik's erstellt. Hier geht's zur Übersicht (Poetryslam, Federico, Konzert).
Am Samstag stand dann ein gemütlicher 66ster Geburtstag auf dem Programm. Und zwar mit Kaffee, Kuchen und ein wenig mitgebrachte Müdigkeit vom Vorabend.
Ganz im Sinne meiner noch immer malträtierten Rippe beschränkte ich mich am Abend ausnahmsweise auf "Sport schauen" statt "machen".
In Untervaz stand das Volleyball Bündner-Cup Finale an. Die Churer Damen fegten die Davoserinnen ("Schoggi-Mousse") vom Feld und gewannen den Cup verdient (ha, diese Wortwahl - ich könnte Sportjournalist werden).
Ja und weil's heute so schön pisste, ging ich arbeiten.
Allen Revolutionen zum Trotz: Was wären wir ohne Traditionen? Und es muss ja auch nicht immer ein gesellschaftlicher Zwang sein - sondern z.B. der immer gleiche Kuchen zum Geburtstag. Grossartig.

Den Agentur-Schlüssel zu hause zu vergessen, ist ein klassisches Tweet-Topic. Aber 140 Zeichen reichen nicht um zu schreiben, dass mir dies zum ersten Mal in fast 1.5 Jahren passierte und dass der Kaffee im FORUM auch nicht mehr ist was er einmal war und dass ein Tageseinstieg mit Wireframes der E-Mail-Inbox definitiv vorzuziehen ist.
Die Seltenheit kulinarischer Posts auf diesem Blog hat durchaus ihr Gründe. Nichts desto trotz bietet sich das halbjährliche Monster-Irgendwas-aus-Fleisch-Essen mit meinem Onkel immer wieder prächtig für einen Beitrag an.
Gestern Dienstag waren wir mal wieder im legendären Bierfalken in Zürich und haben je ein prächtiges Cordon-bleu gegessen.
Graubünden und das Berner Irgendwas liegen bekanntlich nicht gleich nebeneinander. Und im letzterem haben sich vor ein paar Jahrzehnten meine Vorfahren angesiedelt.
Heute ergab sich wiedermal die Gelegenheit da hin zu cruisen und einen Besuch abzustatten. Faszinieren und gleichzeitig natürlich schön zu sehen, dass auch nach längerer Abwesenheit meinerseits fast alles noch beim Alten ist. Und ja: Ich sollte öfter hin...
Zum ersten Mal überhaupt war ich heute auf dem Churer Hausberg snowboarden bzw. surfen. Bereits früh morgens mitten in Chur in die Gondel zu steigen, hat sich durchaus bewährt: Bis um ca. 11:00h konnte man sogar noch den einen oder anderen Bogen ohne zu stossen machen. Nach 12:00h stiegen die Bemühungen die Bretter Richtung Tag zu bewegen minütlich an. Grund genug die Beizen auszusuchen :) Prächtig war's und in der nächsten Saison definitiv wieder auf dem Programm.
Ah.. an solchen trüben Morgen ist man froh, wenn der Sonnentank gefüllt ist. Und diesen zu füllen, war am Weekend bestens möglich.
Am Samstag stand die Rennpiste Pizol auf dem Programm. Leider ein wenig steinig und im obersten Bereich neblig, aber sonst prächtig - und schnell ;)
Am Sonntag ging's dann in die Lenzerheide. Da gab's natürlich die gewohnte Pistenqualität und eine Wild-Lasagne :)
Hier noch die komplette Streckenaufzeichnung mit Garmin.
BTW: Bei der rote Stecknadel endete mein Saison-Sturz.
Dieser (Stadt-) Winter ist schon ein wenig crazy... Aber das wäre ja alles nur halb so schlimm, hätte sich vor 9 Tagen der Frühling nicht schon gezeigt, wie dieser Post und dieser Tweet beweist.
Ganz im Sinne der For-Free-Promi-Kultur fragte ich mit einem netten Copy&Paste E-Mail bei Samsung, Sony Ericsson und Motorola an, ob ich nicht ein Gerät für eine gewisse Zeit bekomme. Ja und die Antworten waren alle ein gnadenloses "Leider nein" - sogar von Motorola (die sollten doch übervolle Lager haben..).
Naja eine bittere Tatsache also, die mich schon fast wieder zurück auf den Boden holte ;)
Hier das Protokoll:
Samsung (Samsung Galaxy Spica I5700):

Vielen Dank fuer Ihr Interesse an unserem Unternehmen.
Die Sponsoring-Aktivitäten von Samsung Electronics Austria werden langfristig geplant.
Aus diesem Grunde müssen wirIhnen mitteilen, dass wir Ihnen leider kein Mobiltelefon zur Verfügung stellen können.
mit freundlichen Grüssen
Gerne stehen wir Ihnen auch für weitere Fragen zur Verfügung.
Mit besten Grüßen,
Motorola (Droid)

Wir haben hier im Service zwar keinen eigenen Verkauf und dementsprechend auch keine Preislisten, ich habe Ihnen jedoch einmal die Telefonnummern unserer Zubehörhotlines aufgelistet:
Fa. Visitm
Graf-Zeppelin-Str. 1
24941 Flensburg
04 61 - 70 71 70 70 (Mo - Fr 09 - 17 Uhr)
www.visitm.de
Motorola Service Center (Bitronic Service Line GmbH)
www.hellomoto-shop.de
0180 5 549 549 (Mo-Fr 10 - 17 Uhr)
Dann habe ich natürlich nachgehackt und das war dann die erschütternde Antwort:
Momentan benötigen wir leider keine Beta-Tester.
Sony-Ericsson (Xperia™ X10)

Leider kann Sony Ericsson aufgrund einer Vielzahl von Anfragen keine Testgeräte zur Verfügung stellen.Aber immerhin hatte die Swisscom mit mir Verständnis und stellte mir ein Ersatzgerät zur Verfügung...
Wir bitten um Verständnis

Die Sonne hat den Zürcher Hochnebel endlich verdrängt :) Grossartig. Die Lebensqualität steigt um 700%, man triff auf viele fröhliche Leute - und die "Salz"-Diskussion ist beendet.
BTW: Höchste Zeit als das Bike wieder auf Vordermann zu bringen.
St. Moritz, Schlitteln, Jassen und Skifahren
Geschrieben am 28 Februar, 2010, unter Meine Geschichte, Snowboard
Dieses Weekend würde eigentlich mindestens drei Posts rechtfertigen. Aber weil kurz ja sexy ist, bleibt's bei einem.
Der Start ins Weekend war wie so oft um diese Jahreszeit im Zug von Zürich nach Chur. Mit dabei zwei gute Freunde, die wieder einmal Berge sehen wollten.
Und da sich diese im Engadin ja ganz prächtig präsentieren, fuhren wir am Samstag mit dem Zug über das frisch renovierte Viadukt nach St. Moritz. Nach einem Spaziergang auf dem See ging's zum Kaffee bzw. zur "Sahne" ins Badrutt's Palace. Ist schliesslich alles eine Frage der richtigen Brille ;)
Den Heimweg unterbrachen wir mit zwei Runs auf der Schlittelbahn Preda-Bergün und einem Teller Capuns.
Ja und heute war dann eine "Ich war da" Aktion angesagt: Bei Schneefall und Nebel auf die einzige offenen Piste in Splügen. Aber auf's Brett zu steigen lohnt sich ja bekanntlich immer. Allein schon wegen der Beiz :)
War ein prächtiges Weekend - und jetzt kann ich erst noch jassen :)
Es wird schon fast zur Tradition: Der alljährliche Ausflug ins Samnaun. Dieses Jahr jedoch nicht mit prächtigem Frühlingssulz sondern mit ebenso prächtigem Pulver.
Mein Radical fand das zwar nicht ganz so lustig aber gerockt hat's.
Und wer weiss vielleicht liegt in diesem Jahr ja noch ein Abstecher an die Landesgrenze drin - aber dann mit dem Heli - der ÖV stösst bei solchen Strecken wohl oder übel an die Grenzen ;)
Hier noch ein paar Bilder.
Und hier noch ein Qik, der zeigt wie alles begann:
Als Bündner sucht man den Schnee ja meistens in nächster Umgebung. Dass es sich aber zwischendurch lohnt, sich zu viert in den Imprezza zu quetschen und 1h zu fahren, zeigte sich gestern.
Sedrun ist nämlich ein wahrer Geheimtipp. Das Freeride-Paradies liegt zwar zu hinterst im Oberland, überzeugt aber mit ganz hübschen wenn auch eher flachen Pisten.
Nicht überzeugt hat mein zweiter Lauf am SBX : In der zweiten Runde flog ich über die Startschanze - und konnte die Gegner nicht mehr aufholen.

Heute noch etwas zum Datenklau zu bloggen ist schon fast historisch. Und die Frage, ob zu diesem durchaus aus moralischer, ethischer und aussenpolitischer Sicht interessanten Fall nicht schon längst alles gesagt bzw. geschrieben wurde, hat durchaus ihre Berechtigung.
Was in der hitzigen Debatte aber meines Erachtens tatsächlich vergessen ging, ist die Diskussion um den Datenträger - die sog. "CD".
Die CD oder eben Daten-CD, welche ja völlig zu Recht als eine der dümmsten Erfindungen überhaupt gilt, spielt in dem Fall nämlich die Hauptrolle.
Ein Medium also, das als "Dinosaurier" bezeichnet werden kann, kratzanfällig, in der Kapazität beschränkt und sich in einer hässlichen Plastikhülle, die spätestens nach dem zweiten Mal öffnen zerbricht, befindet. Und das alles bekommt die Deutsche Regierung für 2.5 Mio… Da würde ich als Staatschef erstmal fordern die Daten in einer anderen Form zu bekommen. Zudem finde ich es auch schon fast gewagt als Dieb davon auszugehen, dass das Notebook von Merkel ein CD-Laufwerk hat.
Aber vielleicht sind es ja nur die News-Schreiberlinge, die krampfhaft nach einem "Bild" suchten und dieses in der ominösen CD fanden. E-Mail, Download oder Wuala-Freigabe hört sich definitiv nicht so plastisch an. Und USB-Stick ist auch irgendwie komisch.
BTW: Dieses ungelöste Veranschaungsproblem ist übrigens alles andere als neu. Man denke nur an all die armen Musik-Bands, die immer noch CD's taufen müssen.
Naja, spätestens wenn CD's zum Leserverständnis wieder als Compact Disk (Datenträger) bezeichnet werden muss, könnte sich ein neuer Begriff etablieren. Bis dann wünsche ich all den Journalisten und Regierungen viel Spass mit den schlimmen Scheiben ;)
Ja und im Vergleich zum Gefälle hatte es vom Schnee nicht gerade viel, aber doch gerade genügend um das Board auf der "rocky" Abfahrt nicht komplett zu shreddern.
Die Quali fand auf der Fuorcla statt. Eine sehr hübsche Flanke mit unzähligen guten Einstiegsmöglichkeiten und einem relativ konstanten Auslauf.
Mein Run lief ganz gut. Ich entschied mich für eine Line möglichst in der Fall-Linie, lies aber einen geplanten Sprung aus. Aber immerhin schaffte ich es als einziger Rider ein "DNF" zu bekommen. Nachträglich... Grund: Fehlende Ausrüstung.
Und hier noch ein qik vom Start.

Jetzt lohnt es sich dann schon bald hier ein "Fondü" Label einzuführen. Denn gestern hatten wir endlich die Gelegenheit mein neues Caquelon zu testen. Und es funktioniert prächtig - sofern man den Stecker auch einsteckt ;)
Gerhard Schwarz überzeugte am vergangen Samstag mal wieder mit einem meines Erachtens äusserst lobenswerten Leitartikel in seinem Hausblatt.
Anlässlich des WEF schreibt Schwarz - bei dem ich übrigens mal ein grossartiges Seminar besuchte - dass Gesetze nie die Moral ersetzen können und dass die Werte-Erosion bei weitem nicht nur in der Finanzwirtschaft stattfindet - sondern in der ganzen Gesellschaft.
Dazu zählt er die Abkehr von langfristigem zu kurzfristigem Denken, sowie den Verlust an Loyalität und von Verantwortung. Gemäss Schwarz entstand "ein falsches Verständnis von Wettbewerb. Er verlangt nämlich nicht, dass man stets die momentan günstigste Gelegenheit ergreift, sondern kann (und soll) durchaus einen Vergleich verschiedener Angebote in einer längerfristigen Perspektive umfassen." Der ganze Artikel ist hier online.
Ein interessantes Erlebnis, das sich in diese Thematik einreihen lässt, hatte ich am vergangenen Mittwoch. Und zwar war ich auf Betriebsbesichtigung bei Rivella.
Das Unternehmen ist nach wie vor in Familienhand und man bekommt - zumindest von aussen - den Eindruck, dass es sich bei der Firma um ein Musterbeispiel der "Werte-Konservierung" handelt.
Gerade das langfristige Denken scheint in Rothrist noch eine gewisse Bedeutung zu haben.
Doch mehr Lobgesang für Familientraditionen würde mein liberaler Geist nicht zulassen ;) Der Erfolg des Unternehmens basiert in der Schweiz sicher auch auf einer sehr loyale Kundschaft, welche das Getränk (ein low-tech Produkt) dank der konservativen Strategie und dem "gut schweizerischen" Style als eine Art Nationalgut anerkennt.
Die Expansion über die Landesgrenze hinaus, scheint dafür umso schwieriger. Risikoaversion, fehlende Schnelligkeit und sicher auch Import-Gesetze haben ein "go global" verhindert - aus heutiger Sicht vielleicht auch zum Glück.
Gestern war ein Rollenwechsel angesagt. Und die umgekehrte Perspektive ist irgendwie auch ganz spassig. Aber langfristig doch nicht meine Seite ;)

