BlueWatchDog

Geschrieben am 01 Oktober, 2008, unter


Nach 90 Seiten Liz-Arbeit zu Innovationen sowie Technologie- und Gründerzentren in der Schweiz, freut es mich natürlich wenn ein cooles und in einem solchen Zentrum entstandenes Produkt Erfolge verzeichnen kann.
Der BlueWatchDog von Secu4 scheint ein solches zu sein.
Der Kreditkarten grosse BlueWatchDog ist via Bluetooth mit dem eigenen Handy verbunden und befindet sich beispielsweise während einer Reise in der Notebook-Tasche. Entfernen sich die beiden Geräte voneinander, reagiert das Handy. Somit kann Diebstahl bzw. das Vergessen der Tasche verhindert werden.


Ich finde das Gadget wirklich cool und es bringt mich auf die Idee eines Bluetooth-Alarms für Notebooks beispielsweise in öffentlichen Bibliotheken. Als Besucher verbinde ich mein Notebook mit dem Bluethooth Sender des jeweiligen Sitzplatzes. Zudem registriere ich meine Handynummer. Entfernt sich nun mein Notebook vom Bluethooth Sender bzw. dem Sitzplatz, reagiert der Sender und ruft mein Handy an. Damit hätten die Kensington Schlösser ausgedient. BTW: Wenn es jemand umsetzt, bitte Bescheid geben, damit ich es von meiner Liste nehmen kann ;)




Podiumsgespräch

Geschrieben am 30 September, 2008, unter

Gestern Abend war ich am Tagi-Podiumsgespräch zum Thema "USA vor der Schicksalswahl". Diskutiert haben Andreas Wenger, bei dem ich Sicherheitspolitik besucht habe, Michael Stürmer von der "Welt", Martin Kilian vom "Tagi" und Elisabeth Bronfen von der UZH. Das Gespräch war ziemlich spannend – obwohl die Gäste sich mehr oder weniger einig waren.

Für mich besonders interessant, war die Diskussion um das Abbröckeln des "American Dreams". Eigentum (property) ist ja ein wesentliches Element der U.S. Geschichte/Kultur und der Besitz eines eigenen Hauses entsprechend wichtig. Die aktuelle Finanzkrise ist daher auch eine "Kultur- bzw. Identifikationskrise".

Die Gäste waren sich einig, dass die Liste der Probleme sehr lange ist (Infrastruktur, Gesundheitswesen, Haushalt, Image etc.) und der "Wiederaufbau" mehrere Jahre dauern wird - aber grundsätzlich möglich ist. Der Hochmut der letzten Jahre ist aber definitiv Geschichte.

Bezüglich des bevorzugten Kandidaten galt übrigens das Motto "Das kleinere Übel". Und dieses ist Obama.




Sicherheit

Geschrieben am 29 September, 2008, unter

Der Nationalrat lehnte die Anschaffung der gepanzerten DURO IIIP 6x6 letzte Woche ab – ich überlege mir angesichts der Schlagzeilen in der Südostschweiz am Sonntag und im Blick ein solches Fahrzeug privat zu kaufen um damit sicher nach hause fahren zu können.





Marktwirtschaft

Geschrieben am 26 September, 2008, unter

Die U.S. Finanzkrise ist im vollen Gange und Journalisten der unterschiedlichsten Zeitungen fühlen sich endlich (wieder) legitimiert die freie Marktwirtschaft als untauglich zu betiteln. Zurück zum Kommunismus? Hat der Kapitalismus versagt? etc. heissen die entsprechenden Schlagzeilen.
Meines Erachtens zeugen solche Aussagen bzw. Fragen von einer hohen Inkompetenz und vor allem von "Schadenfreude". Die aktuelle negative Beurteilung des Nachfrage-Angebot Modells vernachlässigt einige wesentlichen Punkte.

Die freie Marktwirtschaft gab/gibt ist in der Realität so wenig wie den reinen Kommunismus. Der reale Markt erfährt immer Regulierungen, ist eng mit der Politik verstrickt etc. - dies gilt auch für das Finanzwesen.
Die Verfechter des freien Marktes können folglich berechtigt argumentieren, dass es diese bereits vorhandenen Regulierungen waren, die die Banken zu solche Risikogeschäfte verleitet haben. Das Management wusste, dass im Falle eines Scheiterns der Staat rettend eingreift.
Der Faktor Mensch und der Lobbyismus sollte diesbezüglich nicht unterschätzt werden.

Des weiteren vermittelt die aktuelle negative Beurteilung des freien Marktes, ein Bild einer Marktwirtschaft, die nur aus Finanzen besteht. Alle anderen Dienstleistungen und Produkte (wie z.B. das Mittagessen), die im "Wettbewerb" angeboten werden, werden dabei vernachlässigt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Wirkung des "kommunistischen" Rettungsplan, den die U.S.A. gerade angeht, noch nicht annähernd bekannt ist – sprich ob sich diese Strategie tatsächlich langfristig bewährt. Die Zurückhaltung z.B. der Deutschen Regierung wird eventuell eine Evaluation ermöglichen – aber erst in ein paar Jahren.

Die radikale Einstellung und Beruteilung von theoretischen Modellen, die im VWL-Lehrbuch auch S.1 vorgestellt werden, sollten aus den Zeitungen verschwinden. Dies ist in anderen Bereichen glücklicherweise auch gelungen.

Dennoch scheint die Krise ein Modell über den Haufen zu werfen und zwar dasjenige der Landesbedrohungen, denn gegen fehlerhafte Banken schützt auch kein Raketen-Abwehrschild.

Quelle: Techcrunch (http://snipr.com/3w6pk)




Jooma 1.5.7 bei kreativmedia.ch (Hosting)

Geschrieben am 25 September, 2008, unter


Ich habe gestern das CMS Joomla 1.5 auf meinem Webspace bei kreativmedia.ch installiert. Es hat prima geklappt. Hier der Ablauf möglichst einfach und verständlich. Weiter unten dann noch mögliche Fehlermeldungen.
  1. Joomla hier runterladen und anschliessend entpacken.
  2. Den Inhalt des entpackten Ordners via FTP (z.B. mit dem Programm Fetch) in den Ordner httpdocs. Der Pfad des Files index.php ist dann also /httpdocs/index.php und nicht /httpdocs/Joomla_1.5.7-Stable-Full_Package/index.php.
  3. Das File configuration.php dest in configuration.php umbenennen und alle Rechte freigeben (mit dem FTP Programm Fetch ist das mit der rechte Maustaste möglich).
  4. Die URL www.dieurl.ch im Browser eingeben.
  5. Man wird automatisch zum Installationsmenü weitergeleitet.
  6. Sprache wählen, weiter.
  7. Agreement lesen, weiter.
  8. Jetzt erscheint die Eingabemaske für die MySQL Datenbank. Diese Datenbank muss man zuerst via Plesk installieren. Dazu im Browser ein neues Fenster bzw. neuer Tab öffnen und die Adresse https://www.dieurl.ch:8443 eingeben. Nach dem Login (diesen bekommt man bei Vertragsabschluss mit kreativmedia.ch) gelangt man zur Plesk Oberfläche. Da ganz rechts auf Start klicken, anschliessend unten auf die Domain (dieurl.ch) klicken, dann auf das Bildchen Datenbanken klicken, eine neue Datenbank hinzufügen, die Datenbank mit z.B. joomladb benennen und einen neuen Benutzer anlegen. Detailiertere Plesk Anleitungen findet man schnell im Netz.
  9. Jetzt wieder zurück zur Joomla-Installation. Hier kann man nun die Datenbank eintragen. Bei mir hat dies jedoch nicht recht funktioniert bzw. nach der Installation gab es einen Datenbank Verbindungserror. Ziemlich nervig, weil dann wichtige Einträge fehlen. Daher habe ich zusätzlich die Datenbank Angaben direkt im File configuration.php eingetragen und auf den Server geladen. Anschliessend in der Installation auf weiter klicken.
  10. Der FTP Zugang funktionierte bei mir zu Beginn auch nicht. Die richtigen Angaben sind wie folgt:
    Host: www.dieurl.ch, FTP Port: 21, FTP Username: der Benutzername, FTP Password: das Passwort, FTP Root: /httpdocs
    Wenn's nicht klappt, trotzdem weitermachen. Diese Angaben können nachträglich eingefügt werden.
  11. Anschliessend konnte ich mich als admin und dem in der Installation definierten Passwort einloggen.
  12. Joomla T-Shirt kaufen.
Mögliche Fehler:
  • Nach der Installation erschien "Cannot connect to MySQL database": Die Datenbank selber im File configuration.php eintragen. Ich musste jedoch anschliessend Joomla neu installieren, da Datenbankeinträge fehlten (bsp. die Benutzerdaten vom admin).
  • Login als admin nicht möglich: Die hängte ebenfalls mit der Verbindungsproblem der MySQL Datenbank zusammen. Ich versuchte, den User in der Datenbank selber zu erstellen, dier klappte aber wegen dem verschlüsselten Passwort nicht so recht. Daher: Joomla neu installieren und die MySQL Angaben direkt in das configuration.php schreiben (und in der Eingabemaske der Installation).
  • "JFolder::create: Could not create directory" bei der Installation von Extensions (z.B. Templates): Der FTP-Zugang war nicht richtig konfiguriert. Dies kann man wie folgt einrichten: Im Joomla Administrator Menü ganz links auf Site klicken, dann auf Global Configuration und den Reiter "Server" auswählen. Hier kann man die FTP Angaben machen (siehe oben).
  • Übrigens: an den tmp und logs Pfaden muss man nichts ändern. Diese lauten /home/httpd/vhosts/dieurl.ch/httpdocs/tmp




Eine Ära ist vorbei

Geschrieben am 21 September, 2008, unter

Man stelle sich einen nur über eine steile Betontreppe zugänglichen und sinnlos verwinkelten Luftschutzkeller voll mit Pfadi-Material vor.
Dieses Material (zu 95% Schrott) hat sich während den letzten rund 50 Jahre dort unten angesammelt, ist sperrig, nervig und muss teils mühsam eingefangen werden.
Ja und am Samstag mussten wir diese Material zügeln... Aber es ist geschafft und das legendäre "Mönti" ist Geschichte :)

Einer der vier Räume (ca. Halbzeit).

Wurde während Jahrzehnten schlicht für "Nicht-Machbar" gehalten: Ein leeres "Mönti".





Steigerung

Geschrieben am 18 September, 2008, unter

All jene die hofften, dass nach The Fast and the Furious III keine Steigerung mehr möglich ist, werden mit Death Race eines besseren belehrt.








Was so abgeht

Geschrieben am 17 September, 2008, unter

Zur Zeit läuft ja so einiges auf unserer Welt. Da ist es natürlich schwierig eine Auswahl zu treffen ;)
  • Palin: Das die so ist wie sie ist, ist ja noch eines – aber, dass sie tatsächlich Anhänger hat.. unglaublich. Fest steht: McCain und seine Crew würde die USA wohl definitiv zum Drittwelt-Land machen. Dann halt doch Mr. Change (ich war eigentlich für Hillary).
  • A propos särbelnde USA: Am 14. September war Stiglitz in der Sternstunde vom Schweizer Fernsehen. Der Podcast ist äusserst empfehlenswert.
  • Und noch mehr zum Thema "särbeln": Lehmann Bro ist hops und Hollywood kämpft sicher bereits um die Filmrechte. Immer wieder interessant: Die versteinerten Websites von Firmen im Konkurrs.
  • Die UBS verlor übrigens auch wieder mächtig gestern. Ich glaube zwar nicht an einen Konkurs (wenn's doch eintrifft, kaufe ich die Filmrechte), werde mein UBS-Konto morgen aber doch auflösen. Denn was bringt mir als Kleinanleger diese Bank in den nächsten vier, fünf Jahren? Nichts. Daher ab zur Banca Populare di Sondrio oder Raiffeisen.
  • Sonst so: Hulk2 ist mächtig gemacht und War Inc. trotz (sehr) gutem Thema leider extrem schlecht.
  • Und da Posts ohne (Porno bzw. Tier) -Bilder deutlich weniger Visit haben hier noch ein Foto von Broccoli.




Gesucht

Geschrieben am 03 September, 2008, unter

Ich bin zwar leider immer noch nicht ganz fertig mit meiner Diplomarbeit - aber damit ich nicht noch meine treusten Blog-Leser verlieren, mal wieder ein Post.
Nein, ich schreibe nicht über Google Chrome. Mit OS X und Ubuntu habe ich diesbezüglich auch schlechte Voraussetzungen ;) Und ich schreibe auch nicht über den verpassen Geburtstag diese Blogs.

Sondern ich schreibe bzw. copy&paste mal wieder etwas zum Thema "Stellenanzeiger".
Alle die bei der Bewerbung als Astronaut nicht erfolgreich waren, können es jetzt nämlich noch als Chef der Armee versuchen:

Chef/in der Armee

Die Armee verteidigt Land und Volk, unterstützt die Bevölkerung bei Katastrophen und in Notlagen und leistet Einsätze zur Friedensförderung.

Als Chef/in der Armee tragen Sie die Gesamtverantwortung für rund 220'000 Armeeangehörige und rund 10'000 Mitarbeitende des Departementsbereichs Verteidigung. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören die Führung, die Ausbildung und die Weiterentwicklung der Armee und des Departementsbereichs Verteidigung. Sie sind verantwortlich für die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Armeeaufträge. Als Mitglied der Departementsleitung VBS nehmen Sie Verantwortung auf Departementsstufe wahr.

Sie sind eine starke Führungspersönlichkeit mit einer ausgeprägten Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit sowie sicherem Auftreten. Sie verfügen über gute kommunikative Fähigkeiten und es fällt Ihnen leicht, Beziehungen und Kontakte mit anderen Bundesstellen, politischen Be-hörden und ausländischen Partnern zu pflegen. Sie kennen die Funktionsweise des politischen Systems Schweiz und verfügen über eine entsprechende politische, gesellschaftliche und interkulturelle Sensitivität. Ferner verfügen Sie über einen Hochschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung und über eine breite Führungserfahrung in Top-Kaderfunktionen. Sie sind höherer Stabsoffizier und Kommandant eines grossen Verbandes oder Chef/in einer Verwaltungseinheit im Departementsbereich Verteidigung. Sie sprechen zwei Amtssprachen sowie Englisch.

Stellenantritt: 1. Januar 2009
Übrigens, die Bewerbung muss man direkt an Herr Bundesrat Samuel Schmid, Chef VBS richten - kein Witz.

Tja, ich würde mich ja gerne bewerben. Aber 1.1.2009 ist ein wenig spät...




6 Days, 9 Hours, 54 Minutes

Geschrieben am 25 August, 2008, unter

..bis zum Abgabetermin meiner Liz-Arbeit. Darum leider wenig Zeit für geblogge :(
Würdige Alternativen: manelgeh und sketches (wenn Josef dann mal endlich wieder weitermacht...)





Down the Hill

Geschrieben am 19 August, 2008, unter

Wann habe ich eigentlich den letzten Sk8 Post geschrieben?
Schon eeeewig her und da das Thema schon bald, bald wieder auf "Schnee" wechselt, hier ein Foto von heute Abend ;) Der Föhn hat mich fast vom Brett geblasen.





Das war's

Geschrieben am 18 August, 2008, unter

Eine grosse Karriere fand heute ihr bescheidenes Ende.
Ich fuhr nämlich mit einem grossen Muldenkipper beim Zeughaus in Chur vor und kippte da meine ganzes Militärzeugs hin :) Zu meiner Überraschung war da kein Schülerchor der Soldatenlieder sang. Als ich seinerzeit in die Sekundarschule ging, verabschiedeten wir nämlich die abtretenden Soldaten mit Gesang. Nicht selten flossen da dann die Tränen.


Naja, dies traf bei mir nicht ein. Ich freute mich ja auch darüber, dass man nach 7 Jahre Dienst so einiges behalten darf. Z.B. Brotsäckli, Feldflasche, T-Shirts, Wullasau und natürlich das Sturmgewehr 90.

Diesbezüglich war es einmal mehr schön zu sehen, welches Vertrauen der Staat seinen Bürger entgegenbringt (ich lese gerade V for Vendetta). Ein paar Kreuzchen reichen und die Waffe darf im Schrank zu hause bleiben.


Ja und hier noch ein geschichtsträchtiges Bild aus einer Zeit als Digitalkameras noch ein Vermögen kosteten und ich ein junger und frischer Soldat war.





Botellon

Geschrieben am 17 August, 2008, unter

Die heutige Jugend hält was sie verspricht. Der neuste Clou heisst jetzt also "Botellon" was frei mit "Massenbesäufnis" übersetzt werden kann.
Der erste Event dieser Art fand letzte Woche in Genf statt (seit wann setzen die Welschen Trends?). Als nächste Location ist Zürich an der Reihe.

Für den tagesanzeiger.ch ist diese Sache sicher sehr willkommen. Denn dank den Botellon-Meldungen erfreut sich die neue Kommentar-Funktion grosser Beliebtheit.
Während nämlich zu Georgien, Olympisches Spiele etc. die Comments äusserst spärlich ausfallen (0-20) sind es bei Botellon-Meldungen (z.B. Massenbesäufnis in Zürich) doch über 110 Posts.
Aber auch facebook wird sich freuen. Die Events werden nämlich da promoted. Dies bringt natürlich den Vorteil, dass man sieht wer teilnimmt.
Wer jetzt glaubt die facebooker üben sich da in Zurückhaltung um nicht aufzufallen irrt gewaltig (... die Veranstaltung hat 1136 Mitglieder).

Die Botellon-Sache ist sicher besorgniserregen und vor allem ist es armseelig, wenn da Abfallberge zurückbleiben und grosszügig Sachschaden entsteht.
Dennoch, als Provinzler ist es für mich schwierig da einen Trend zu erkennen. Bei mir in der Gegend gibt's schon seit Jahren "Botellons". Nur hiessen die bis an hin Thusner Dorfest, Churerfest, Disco Masein, Disco Filisur, Open Air Scharans, Silvester, Steffaliball, Giuventüna-Irgendwas, Theater Präz, Jassabend, Feierabend-Bier etc.





Wo bist du?

Geschrieben am 15 August, 2008, unter

Vor drei Tagen machte Yahoo die neue Webdienstleitung "Fire Eagle" für jeden zugänglich.
Was Fireeagle ist bzw. was es kann, ist schnell gesagt: Es ist der Twitter von Standorten.
Man wird also nicht gefragt "What are you doing?" sondern "Where on Earth are you?". Die Antwort gibt man dann via Widget oder direkt auf der Website ein.

Clever ist, dass Yahoo voll auf externe Tools setzt. So kann man beispielsweise den Stadort automatisch via GPS Telefon updaten (Navizon), herausfinden was es interessants um einem herum gibt (Lightpole), die Reisepläne sharen (Dopplr) etc.
Mehr Infos hier.




Facebook

Geschrieben am 13 August, 2008, unter

Ich könnte ja damit angeben, dass ich seit 2006 (also seit dem Anfang) bei facebook dabei bin.
2006... das war zu einer Zeit als die ganze Welt myspace.com zu ihren Bookmarks hinzugefügte.

Naja, ich kann mich jedoch schlecht als facebook-Frühadaptor bezeichnen, denn meinen Memberships bei irgendwelchen neuen Communities gehen keine grossen Pro-/Contra-Analysen voraus. Im Gegenteil ;)

Was facebook zur Zeit schafft ist schon recht beachtlich.
Bekannt war die Site ja schon ziemlich früh aber jetzt scheint gerade die zweite facebook-Welle durch's Web zu gehen. Zumindest in Europa.
Unglaublich wie viele vom facebook-Fieber erfasst wurden. Ich finde da "Freunde" von denen ich gar nicht wusste, dass sie einen Computer besitzen. Wenn ich die dann nach dem Grund frage, heisst es meistens: "Sozialer Druck", "war in Ausland etc.".



Facebook wurde gross als es bereits genügend andere Anbieter auf dem Markt gab. Besser - und nicht nur neu zu sein - gehörte scheinbar seit Beginn zur Strategie. Nicht, dass facebook ein Schattendasein fristete, aber der Mediahype konzentrierte sich schon primär auf myspace.com.

Die innovative Kultur zeigt sich gerade jetzt deutlich. Die 3 Mia. Applikationen sind zwar gut und lustig dennoch scheint das Management gemerkt haben, dass diese von kurzer Freude sind. Daher setzt es mit dem neuen facebook voll auf Kommunikation und Austausch unter "Freunden". Dazu haben sie grosszügig pownce.com kopiert. Aber das ist auch eine Strategie.

Auch die Idee der populären Statusmeldungen ist natürlich nicht von facebook. Aber während man als Twitter-Nutzer als "gelangweiligter Student" galt, hat es facebook geschafft die Statusmeldungen salonfähig zu machen. Da aktualisieren Freunde von mir 4, 5 mal ihren Status, die vorher das Netz ausschliesslich für Email genutzt haben.

Abgesehen von den Innovationen und dem gnadenlosen Kopieren von Ideen, unterscheidet sich facebook vor allem im "Freunde" Konzept. Während man bei myspace.com jeweils auf "alle markieren" und "hinzufügen" geklickt hat, akzeptiert man bei facebook nur "richtige" Freunde. Freunde eben, mit denen man sich austauschen will und deren Status interessant ist. Darum ist myspace mit den bei facebook abgeschauten Funktionen auch nicht sehr erfolgreich. Wenn meine Freundin #234234 ihr Profil ändert interessiert mich das herzlich wenig..

Ich vermute facebook hat eine grosse Zukunft vor sich. Zumal wenn es so weiter macht. Der Grund ist nicht nur die "installierte Basis" an Nutzer sondern auch, dass das System es erlaubt neue eigene und abgeschaute Ideen gleich einzubauen.
Auch scheint facebook tatsächlich den Bereinigungsprozess der Communities in die Endphase zu führen. Das Zeitalter der 500 Profiles können vorbei sein.
Wobei eben: Im Web sind Prognosen schon fast lächerlich. Drei, vier Wochen Stillstand bei facebook und die neuen User sind so schnell weg wie sie gekommen sind. Und schreiben dann wieder Emails.

Hier noch ein paar Tipps für neue facebooker:
  • Einladungen können grosszügig ignoriert werden.
  • Gruppen sind - wie schon bei myspace etc. - lustig aber für nichts
  • Die Statusmeldung kann mit Twitter verknüpft werden. So kann man die Meldungen mit dem netten OS X Widget eingeben. Nachteil: Twitter fragt "what are you doing?" Die Antwort "mir überlegen ob ich einen Blog schreiben soll" sieht bei facebook dann so aus: Clemens Bartlome mir überlegen etc.
  • Für die Google Startpage gibt's auch ein cooles Widget. Der Tab "Freunde" zeigt die aktuellsten Bewegungen.
  • Lieber kein facebook Profile als eines ohne Profilfoto.
  • Wie überall: Je mehr man von sich sagt, desto mehr wird einem gesagt.




Passabene

Geschrieben am 07 August, 2008, unter


In den grossen Warenhäuser in San Francisco gab's dieses Selber-Scannen-System bereits im 2005. Seit ein paar Wochen hat es nun auch "mein" Coop.
Fazit: Super.

Zumal z.Z. noch sehr wenige Kunden das Ding nutzen und daher die passabene Kasse immer frei ist :)
Coop kann jetzt natürlich grosszügig meinen Warenkorb bzw. mein Waren-Plastiksäckli analysieren.
Die armen Analysten werden sich sicher fragen wie einer überlebt der jeden Mittag das gleiche isst (Birchermüesli + Vollkornbrötli + irgend ein namenloses anderes Brötchen + Orangensaft). Auch die Varianz des Wertes "Zeit-im-Laden" wird äusserst gering sein. Immerhin werden die beiden Werte korrelieren ;) (Statistik ist eigentlich nicht mein Ding, aber klug schreiben ist ja bekanntlicherweise einfach.)

Wie auch immer, seit ich den Leitartikel im GEO zum Thema "Wie treffen wir Entscheidungen" gelesen habe (den Blick hatte sich schon jemand anders geschnappt), weiss ich, dass mein Gehirn mir äusserst dankbar für dieses Routine-Einkaufen ist. Das spart nämlich Ressourcen für wichtigeres :)




Das war das Contura 08

Geschrieben am 05 August, 2008, unter


Grossartige Stimmung, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Soli, so langsam verflüchtigt sich die emotionale Phase ein wenig oder zumindest so, dass dieser Blog Eintrag nicht zu einem 50 seitigen "Ich schwelge in meinen Erinnerungen"-Roman wird (es soll ja Leute geben die Blogs ausdrucken).
Passend dazu ein Zitat von Adriano Sack aus Manieren 2.0:

„Das Internet ist nicht der Ort für Romane sondern von Pointen“.
Jetzt aber zum Bundeslager.
Ich war als Koordinator der Internationalen Gäste tätig und habe so ziemlich genau vor einem Jahr begonnen. Richtig los ging es dann aber erste Ende November.

Die Idee war dem bewusst national ausgerichten Lager einen internationalen Farbtupfer zu geben. Dabei unterschieden wir zwischen Gästen und Partner. Die Gäste meldeten sich selber an und kamen aus Österreich, Dänemark, Finnland, Luxemburg und England und waren entsprechend selbständig (ausser die 90% Ausnahmen).
Die Partner (der Pfadibewegung Schweiz) kamen aus Burkina Faso, Rumänien und Georgien. Diesen konnten wir dank der Unterstützung von Stiftungen die Reise und den Aufenthalt in der Schweiz finanzieren. Und dann gabs noch die dazwischen. Sie kammen aus Chile, Argentinien und der Slowakei.

Ja und alles hat bestens geklappt. Wobei man ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Morgen loben soll. Die Burkinbées und Georgier sind nämlich noch ein paar Tage in der Schweiz. Aber ich bin optimistisch

Hier ein paar Erlebnisse und Erkenntnisse vom Contura 08:
  • „Meine“ Abteilung aus Chur wird als die Verhängteste in die Geschichte eingehen. Beim Check-in haben sie gemerkt, dass der Lagerbeitrag von bescheidenen CHF 8'000.- nicht bezahlt wurde... Die Lagerleitung drohte mit einem Lebensmittelstopp ab Mittwoch. Das Geld konnte dann noch organisiert werden. Immerhin: Im Improvisieren sind sie Weltmeister.
  • Die Britische Einheit schickten einen ihrer Teilnehmer zwei Tage vor Lagerschluss nach hause. Die Mutter musste ihn abholen. Flugkosten: über CHF 2000.-.
  • Das Essen war unglaublich ungeniessbar.
  • Die Linthebene besteht zu 99.9% aus getrocknetem Schlamm.
  • Die Schweiz wurde ihrer Rolle als Drehscheibe gerecht: Am Sing-Song Abend tanzten die Georgier zusammen mit den Burkinas und gewisse Chilen fanden Gefallen an gewissen Georgierinnen.
  • Hierarchische Kommunikationswege sind für nichts.
  • Das Spektrum zwischen den Chaos-Abteilungen (z.B. Chur) und den perfekt organisierten Einheiten (primär aus dem Welschland) ist riesig.
  • Die Pfi-La 08 Schlussfeier beleibt der Benchmark für ein Pfadi-Bühnenprogramm.
  • Die Zürcher sind gar nicht so schlimm.
  • Die Rumänen schenken mir eine Panflöten CD. Selbstlos wie immer schenkte ich sie weiter, der Beschenke schenkte sie ebenfalls weiter... Das geschenkte Poster hängte ich jedoch eigenhändig auf - und überliess es dem Schulhaus Benken.
  • Mein Groupie fliegt morgen zurück nach London.
  • Die Österreicher haben ganz gute Süssigkeiten.
  • Personen, die Mails nicht innerhalb von 2h beantworten, können trotzdem ganz nett sein.
  • Nachtfotos können nicht kitschig genug sein.
  • Ich hatte ein grossartiges Team :)
  • Pfadi rockt.
Ja es war wirklich einmalig grossartig oder eben: grosses Kino. Umso härter war es heute wieder in der Bibliothek zu sitzen und an der Liz-Arbeit schreiben. 26 Tage bis zur Stunde Null..




Contura 08

Geschrieben am 30 Juli, 2008, unter


Hochbauten, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Ich bin bis am 3. August im Contura 08. Und es rockt mächtig.
22'00 Pfadis aus der ganzen Schweiz und 500 aus dem Ausland haben ihre Zelte in der Linthebene aufgeschlagen.
Mehr Infos auf Contura08.ch.





Open Letter to Claudio Lardi

Geschrieben am 14 Juli, 2008, unter

Open Letters erfreuen sich ja immer wieder grosser Beliebtheit.
Häufige Adressaten sind Steve Jobs, Kevin Rose und Hillary Clinton. Ich adressiere meinen Open Letter einer nicht ganz so prominenten Persönlichkeit und im Gegensatz zu den meisten Open Letters ist meiner keine "Anklage" sondern ein "Dankeschön".

Lieber Herr Regierungsrat Claudio Lardi,

heute hatte ich das Vergnügen den Informatiker der Regierung kennenzulernen. Er wies mich unmissverständlich darauf hin, dass es strikte verboten sei das Lan-Kabel aus dem öffentlichen Computer der Kantonsbibliothek zu ziehen und bei meinem Laptop einzustecken.

So umgehe ich einerseits die Regelung, dass man nicht länger als 15min gratis auf das Netz darf (An-/Abmeldung am Desk) und anderseits "logge" ich mich so in das Hochsicherheitsnetz der Regierung ein.

Nach diesen Ausführungen wies er mich darauf hin, dass im 1. OG seit neustem ein wLan strahlt. Freundlicherweise gab er mir auch das Passwort.

30 Jahre nach der Erfindung des Internets, kann man jetzt also auch in der Kantonsbibliothek Graubünden legal auf's Netz.

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an Sie Herr Lardi als höchster Chef der Kantonsbibliothek. Damit haben sie bewiesen, dass auch ohne Lobbying Fortschritte möglich sind.





Unpacking the Braking Parachute

Geschrieben am 13 Juli, 2008, unter

Mein lang ersehnter Bremsschirm ist endlich gekommen :) Leider konnte ich ihn mangels trockener Strassen noch nicht testen....




Paul R., iPhone-Besitzer

Geschrieben am 12 Juli, 2008, unter

Das iPhone rockt, keine Frage. Aber ist man damit (noch) cool?
Ein Freund von mir, der gestern eines gekauft hat und daher vor Ort war (und die Leute da gesehen hat), meint schlicht "nein".
Aber wie dem auch sei: Paul R. (siehe Bild) ist das egal. Er hat jetzt eines. Und heute Abend wird er den TV-Sender "OSX" im Programmheft suchen ;)





Bluetooth Vibra für's Handy

Geschrieben am 11 Juli, 2008, unter

Für alle die sich heute nach 7h anstehen ein iPhone ergattert haben und beim Hinauslaufen festgestellt haben, dass das Ding nicht in den Hosensack passt, gibt es ein nützliches Gadget: Den Bluetooth Call Notifier.

Bei den meisten Hersteller scheint jedoch die Devise "Form follows Function" fest im Firmenleitbild verankert ;)
Ein Open Letter an Hayek oder Jobs drängt sich auf.
Hier noch ein Link zum Modell von BQ Wireless.





Besser

Geschrieben am , unter

Ohne jetzt eine Abhandlung des Verhältnisses Schweiz vs./zu Deutschland zu verfassen oder gar die längst vergessene EM nochmals aufzuwärmen, muss ich - in der Zwischenzeit auf Seite 39 meiner Liz-Arbeit angelangt - feststellen, dass die deutsche Tastatur besser ist als die schweizerische (DE). Zumal für Deutsch-Schweizer.
Nur schon mit dem direkten Anschlag des grossen "Ä's" spart man pro Seite min. 4 Minuten. Und é, è etc. brauche ich beim besten Willen äusserst selten..

Wie auch bei Ubuntu verdanke ich den "Umstieg" meinem (deutschen) Asus Eee ;)





Flüsterbelag

Geschrieben am 09 Juli, 2008, unter


Teermaschine von vorne, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Das 08 wird schon jetzt als "Teer-Saison" in die Bücher eingehen :). Jetzt werden nämlich auch noch satte 3km meiner Downhill-Strecke mit sog. Flüsterbelag überzogen. Damit wird der nervige Abschnitt der Strecke zum Y-Yeah-Teil.
Da kann man nur noch Danke sagen und zwar der Firma Stradun SA für die erstklassige Arbeit und dem Kanton für die Kohle.


BTW: Wenn ich so aus dem Fenster schaue, kann ich mit Sicherheit sagen, dass das nicht der letzte "Teer-Post" war hehe.
Mehr nette Bilder von heute (z.B. Teermaschine von hinten) hier.





Die Argumente wackeln

Geschrieben am 08 Juli, 2008, unter


Vor etwa 5 Jahren ging ein Linux Hype durch die Medienlandschaft. Gewirkt hat's herzlich wenig wenn man die Anteile der Linux User betrachtet.
Man hat jedoch das Gefühl, dass die Medien ihre Lehre daraus zogen denn Linux News sind meist nur noch in den Spalten zu finden.

Dabei vermute ich, dass bei den Privatanwender der grösste Linux-Feldzug ever im Gange ist (natürlich immer noch im Komma-Bereich).

Billige Subnotebooks haben Linux vorinstalliert und sind ein idealer Wegbereiter. Hinzu kommt, dass Ubuntu (im Unterschied zu den Distributionen vor 5 Jahren) wirklich sehr benutzerfreundlich ist und viele Treiber verfügbar sind. Und dank den Intel-Prozessoren bei den Mac's muss man auch beim Design keine Abstriche mehr machen (Linux PPC war nicht wirklich cool).

Auch bei den Programmen hat sich einiges getan. Wer neben dem Browser tatsächlich noch eine Applikation braucht, ist mit den Linux Tools ziemlich gut bedient. Ausserdem ist der Paketmanager ein grossartiges System um Software zu suchen und zu installieren.
Dennoch: Die fehlende Verfügbarkeit von Programmen wie z.B. die Adobe Palette war lange ein stichhaltiges Argument für OS X bzw. Vista.

"War", denn mit dem Release 1.1. von Wine ist Ende Juni eine grossartige Open-Scoure Implementations Software rausgekommen. PC-Programme können damit auf einem Linux-System ausgeführt werden.




Neue Sehenswürdikeiten

Geschrieben am 02 Juli, 2008, unter

Ich fühle mich zwar schon bald wie einer dieser vergrämten Staatskritiker aber diesen Post musste ich einfach schreiben ;)
Und zwar geht's um die zwei neuen Stadtbushaltestellen in Chur. Die Stil-Betonung von "die" ist durchaus berechtigt, denn es handelt sich bei den zwei Exponenten nicht um irgendwelche Bushaltestellen sondern eben um die.

Normale Standard-Haltestellen in Chur kosten nämlich bescheidene CHF 20'000.-, die zwei neuen jedoch je CHF 50'000.
Stehen tun sie beim Maltesertum. Und dieser Ort wurde in den letzten Monaten mächtig aufgefrischt und erneuert (was übrigens auch prima gelang). Dennoch stellt sich die Frage warum denn solche hypermoderne Bushäuschen nötig sind. Der Ort ist nicht wirklich schön und auch nicht von touristischem Wert.

Die offizielle Antwort von höchster Stelle lautet: Wegen dem historischen Zaun, der hinter dem Häuschen verläuft.
Dieser historische Gusseisen-Zaun - der im Übrigen nur denjenigen bekannt sein wird, die ihn um zwei Uhr morgens für eine öffentliche Toilette halten - ist jedoch nur noch eine Rekonstruktion. Das Original wurde im Zuge der Bauarbeiten weggerissen.
Tja so geht das in Chur. Lustige Geschichte und man darf sich auf die nächste Aktion und deren Begründung freuen :)






Der EM-Pokal geht nach Spanien

Geschrieben am 29 Juni, 2008, unter

...und ich bin ihn los. Viel Spass damit liebe Spanier. Und gebt euch mit der Gravur bitte ein wenig Mühe ;)


So das wär's von meiner Seite für die UEFA Euro 08.




Das wär's dann

Geschrieben am 27 Juni, 2008, unter

Soli die EM08 ist (mehr oder weniger) Geschichte - zumindest in der Schweiz. Und damit auch mein Job in der UBS Arena. Satte zehn Mal war ich da. Das sind acht mehr als ursprünglich geplant... Wehmut kommt nicht wirklich auf. Doch trotz dem eher langweiligen Herumstehen, war es ganz nett mit den Leuten da zu schwatzen und so.





Shoot 'Em Up

Geschrieben am 24 Juni, 2008, unter

Die 100 Top Movies von thepiratebay.com sind ein sicherer Qualitäts-Indikator. Gestern habe ich mir Shoot 'Em Up angetan. Grosses Kino.
Der Flim gehört definitiv in die Kategorie "Nach-dem-Film-noch-die-offizielle-Website-besuchen - und - das - Wallpaper - runterladen". Auf diesem ist z.B. Monica Bellucci. Sie überzeugt in ihrer äusseres anspruchsvollen Rolle als Prostituierte deren Milchdrüsen noch aktiv sind. Und letzteres scheint nebensächlich, ist aber von entscheidender Bedeutsamkeit im äusserst komplexen Plot des Films.
Mr. Smith (natürlich nur ein Deckname) versucht nämlich eine gebärende Dame zu beschützen. Dies gelingt ihm dann leider nicht ganz d.h. das Kind überlebt aber die Mutter stirbt im massiven Kugelhagel. Aber nicht so schlimm. Sie war wahrscheinlich sowieso nur ein Casting-Model. Fakt ist, dass Mr. Smith von diesem Moment an ein Baby hat, welches seine 2'000 Gegner natürlich tot sehen wollen. Dafür sind sie auch bereit Mr. Smith zu töten.

Gute Szenen hat's im Film zuhauf. Zu den Besten gehört sicher der Kampf (inkl. ausgiebigem Schusswechsel) im freien Fall (nach dem Absprung aus einem Passagier-Flugzeug), die Sex-Szene des Helden mit Monica (er erschiesst gleichzeitig ca. 10 SWAT-Typen; Monica ist derweil mit dem Orgasmus beschäftigt) und natürlich der immer wieder gerne gezeigte Trick mit den Karotten, die die Schädel der Bösen durchbohren.
Das Verhältnis Held vs. Gegner ist übrigens immer > 1:50.
Also unbedingt schauen ;)





Feinster Teer

Geschrieben am 19 Juni, 2008, unter

In den letzten paar Tagen wurde auf der Loestrasse in Chur ein Teerteppich von bester Qualität ausgelegt. Gestern wurden die Arbeiten beendet. Vielen Dank :) Ride on.







BPS

Geschrieben am 17 Juni, 2008, unter


Nun ist es also geschafft: Gestern wurde in Landquart die "Bürgerliche Partei Schweiz" gegründet. Kürzel: BPS. Das Logo können sie gleich von der Banca Populare di Sondrio übernehmen ;) Naja besser BPS als UBS ("Unabhängiger Bürgerlicher Splitter").

Trotzdem finde ich den Namen äusserst langweilig.
Dabei gibt es so gute Vorbilder aus dem Ausland. Forza Italia zum Beispiel. Oder sie hätte sich auch mit einer Nummer beschreiben können: "Die zweite SVP" Vorbild: Fifth Republic Movement. Oder Amtsakhara wäre auch noch nett gewesen. Das hätte alles offen gelassen und man hätte erst noch mit dem Original über Berge und Schnee sprechen können.
Ein bisschen aussagekräftiger hingegen wäre "Bewegung für ein neues Land bzw. einen neuen Kanton". Abgeschaut von Movement for a New Country.
Oder lieber etwas kurzes und einfaches? Vorschlag: Heritage.
Wie wärs denn mit We the People Reform Movement. Dann wäre sicher auch die Domain noch frei gewesen. bps.ch ist nämlich "not available" und man wird auf die Website der Credit Swiss weitergeleitet, was ich übrigens gar nicht nett finde. Die Banca Populare di Sondrio musste auf bps-suisse.ch ausweichen..




Armee als Dauerthema

Geschrieben am 16 Juni, 2008, unter

Als ehem. Bootsschütz Soldat und Gelegenheits-Kajaker/Rafter, will ich mich auch zum äusserst tragischen Unfall auf der Kander äussern.

Dass das inzwischen vier Tage alte Ereignis noch nicht kalter Kaffee ist, beweisen die heutigen Titelblätter der Tagespresse (allen voran natürlich der Blick).
Dieser hat recherchiert und herausgefunden, dass Yves M., der Vorgesetzte der verunglückten Gruppe, Präsident der Swiss Army Group (SAG) ist. Diese wurde im 2002 von RS-Absolventen gegründet um "sich gemeinsam ausserdienstlich an diversen Anlässen (Zweitagemarsch, Viertagesmarsch, mil Wettkämpfe) zu treffen".
Yves M. hat den Unfall verletzt überlebt, ist aber wegen einer Operation am Kiefer noch nicht ansprechbar.

Die Sache mit der SAG ist gemäss Blick äusserst brisant, da die Gruppe bereits zwischen dem 30. Mai und 1. Juni auf der untersten Abschnitt der Kander rafen war. Die Armee hat den "privaten" Ausflug "bewilligt" und das dafür benötigte Material zur Verfügung gestellt.

Dieser Support eines Militär-Clubs ist meines Erachtens nicht erstaunlich, denn dass es Armee-Fans gibt, ist nichts Neues und dass die wissen wie sie sich mit Armee-Mittel versorgen auch nicht ("Weiterbildung ausser Dienst ist erwünscht").
Das Anmeldeformular für die "private" SAG-Übung ist übrigens auf der Website der Offiziersgesellschaft Zürcher Unterland gehosted.

Erstaunlicher ist vielmehr wie dämlich und realitätsfremd über den Unfall in der Zeitung geschrieben wird und welche armseeligen Vermutungen seitens der Journalisten aufgestellt wurden. Es zeigt einmal mehr, dass die Armee eine isolierte und nicht-kritisierbare Institution ist.
Alle wissen wie schlecht und fahrlässig die Armee organisiert ist aber jetzt tut man mal wieder völlig überrascht und ist erstaunt, dass wo etwas überhaupt möglich ist.
Überraschend ist lediglich, dass nicht mehr solche Unfälle passieren.
Ich will jetzt aber auch nicht wieder die Armee anprangern, denn ich bin ja nicht Chef Armee und nur als solchen wäre ich legitimiert eine Kritik auszusprechen. Alle anderen Kritiker sind ja Verräter und haben keine Ahnung.
Daher zurück zu den Journalisten und ihren Fragen.

Waren die Soldaten ausgebildet?
Nein logisch nicht. Wildwasserfahren ist auch keine Ausbildung wie z.B. Gewehr Putzen. Das ist ein Training bzw. ein Sport. Nicht mal 15 Wochen RS würden reichen für eine vernünftige Ausbildung. Eine Armee-Wildwasser-Ausbildung könnte höchstens sein: "Wildwasserfahren ist in der Armee nicht erlaubt."

Ist das Boot (M6) wildwassertauglich?
Nein, das Boot kann nicht mal vernünftig auf einem See gerudert werden. Bei uns sind das Rettungsboote wobei wir 7 Personen auf dem P80 sind d.h. der 7te Soldat müsste dann schwimmen, da das M6 nur für 6 Personen zugelassen ist.
Im Übrigen sieht man den Booten an dass sie technisch völlig veraltet sind, einen fixen Boden haben (= füllen sich mit Wasser) und tonnenschwer sind.

War es ein Auftrag?
Nein, sicher nicht. Ich vermutet, dass die Soldaten seit Montag keinen Auftrag hatten, was im WK ja normal ist.

War es Teil der Ausbildung?
Ausbildung und WK?

Wie dem auch sei, wenigstens waren einige Kommentatoren (Tagi, NZZ) nicht auf den Kopf gefallen und schrieben vom wirklichen "Status Quo" der Armee. Aber eben leider nur als Kommentar.

So tragisch die ganze Sache ist, bleibt nicht anderes als auf das nächste Unglück zu warten. Und dann ist man dann wieder völlig überrascht.

BTW: Die Website der "Swiss Army Group" wurde übrigens wie auch das Facebook Profile von Yves M. vom Netz genommen. Dank Google Cache kann man auf die Startseite der SAC-Homepager zugreifen: Link.
Und diese kann man dann auch gleich mal speichern..




EM08

Geschrieben am 08 Juni, 2008, unter

Höchste Zeit mit einem offiziellen "Anti-EM" Post aufzufahren.
Für meine "Ich finde die EM Schrott"-Einstellung gibt es mehrere Gründe z.B. dass ich als Veranstalter etwa 0.3% der Bewilligungen bekomme, die man der UEFA gibt, dann natürlich das Steuergeld, die Armee-Einsätze etc..
Viel aktueller ist aber mein offizieller UEFA EM08-Muskelkater in den Oberschenkel. Ich durfte vor dem Eröffnungsspiel nämlich 2400 Public-Viewer filzen. Das wären dann also 2400 Kniebiegen. Danke.
Übrigens: Das Resultat fand ich super. Nur geregnet hat's nicht. Dabei haben wir allen Zuschauer die Schirme (und Getränke und Sandwiches) abgenommen. Schade, hehe.

Dafür gibt es shoot it! ;)




RIP Ringo.com

Geschrieben am 05 Juni, 2008, unter

Der Fotodienst Ringo.com gibt per 30. Juni auf.
Nach langem Abwägen haben wir uns dazu entschieden, die Ringo Webseite zu schliessen.
Die Ringo Webseite wird nur noch bis zum 30. Juni 2008 verfügbar sein und danach vom Netz genommen. Du hast dann keinen Zugang zu Deinem Ringo Benutzerkonto mehr!
Tja, der Fall zeigt wieder einmal, dass die First Mover keineswegs erfolgreicher sind als die Follower (Ringo ist seit dem 26. Februar 1999 online, Flickr ist seit dem Jahre 2002).

Im Fall von Ringo ist die Pleite wohl auf den Innovations-Stillstand und die äusserst aggressive Werbeanzeige-Strategie zurück zu führen. Letzteres könnte ein Web1 Überbleibsel sein...

Trotz allem finde ich es erstaunlich, dass die die Site so abrupt vom Netz nehmen und nicht einfach ein paar Google Ads publizieren und den Webspace bei Amazon (S3) mieten... Oder dass sie nicht einen Deal mit Flickr gemacht haben und alle User ihre Fotos und Kommentare zügeln können. Naja.

"Ich" habe übrigens auch Fotos auf Ringo. Sie werden mit Ringo untergehen...





UT

Geschrieben am , unter

Heute habe ich nach rund 125 ehrenvollen Diensttagen meine Karriere bei der Schweizer Armee beendet. Das UT hat sich nach all meinen Absenzen und Dispenzen abgezeichnet.
UT Grund sind übrigens meine Kreuzbänder (Schmerzen nach >1 Jahr nach Operation? ja).

Tja, jetzt gehöre ich wohl definitiv in das Lager der "Nicht zur Armee-Kritik legitimiert, da nicht (mehr) selber dabei".
Ohne jetzt wieder gross auszuholen wie unantastbar die Institution Schweizer Armee ist, wie sinnlos das Milizsystem und wie armseelig die krankhafte Suche nach Aufträgen (wie z.B. an der UEFA EM08) etc. ist, muss ich ja sagen, dass ich durchaus meinen Spass als Bootss hatte und Freunde kennen gelernt habe, die ich nicht missen möchte.
In die Statistik gehen ich jetzt wohl als +1 in den beiden Mainstream-Kategorien "Kreuzband", und "RS ja, WK nein" ein. So, Sdt Bartlome, meldet sich ab.





Bundeshaus

Geschrieben am 03 Juni, 2008, unter


Heute war ich zum z'Morga im Bundeshaus in Bern und das ab 0600h.. puuh.
Anlass war der PBS Event "Parlamentarier Frühstück".
Es war ganz interessant die Herren und Damen NR und SR mal in Natura zu sehen - und es ergaben sich ganz nette Gespräche. Vor allem waren diese überraschend unbefangen und unpolitisch (die aktuelle Politiksituation in der Schweiz hätte genügend Themen...). Die Sache war also ein richtiger Mehrwert zu den Interviews, die man in den Medien so liest und tört.

Leider glaubten dennoch einige Parlamentarier wichtigeres zu tun zu haben als mit uns Kaffee zu trinken. Ich hoffe, dass diese trotzdem für J&S Kids und für Parallelimporte stimmen ;)
So und jetzt falle ich todmüde ins Bett.




Mars

Geschrieben am 01 Juni, 2008, unter


Schon gesehen? Der Mars Phoenix twittert.




Es gibt Tage

Geschrieben am 31 Mai, 2008, unter

Es gibt Tage da funktioniert gar nichts. Heute war so einer. Ich wollte nämlich mal endlich den Screencast für Tabcake fertig machen und ein wenig für meine Liz-Arbeit recherchieren.

Hier ein Auszug meiner WTF?-Erlebnisse heute:
  • Das sich selbst zerstörte OS X auf meinem Mac Mini lässt sich nicht neu installieren ohne dass das Ubuntu auch noch den Bach hinunter geht.
  • Das neue iMovie ist mit meinem PPC Mac nicht kompatibel (alle anderen iLife Programm schon).
  • Der Linux Video Editor "Kino" will keine .mov Dateien importieren.
  • Decoder Chaos.
  • QT kann .mov Dateien nicht verlustfrei in .avi umwandeln. Die anderen Konvertierungsprogramme sind noch schlimmer.
  • Der Linux Video Editor "Open Movie Editor" ist nur nach einem 7-Tage-Kurs bedienbar.
  • Im "Garage Band" kann man die Auflösung der Bilder nicht ändern.
  • Google Docs direkt aus dem Mail heraus ausfüllen ist z.Z. nicht möglich.
  • ....
Und das hat geholfen:




Nebel, Schnee und ein Generator

Geschrieben am 28 Mai, 2008, unter

Gestern musste ich für einmal nicht ins Engadin arbeiten gehen sondern Richtung Tessin. Ja und weil der San Bernardino Tunnel ausgerechnet jetzt zu ist, waren da dann auch ein paar Kurven zu fahren.
Wenigstens hat's nicht geschneit, dafür in Strömen geregnet und der Bodennebel war krass. Schnee hat's übrigens noch Unmengen dort oben. Und das trotz klimaerwärmendem Generator, der den Akku meines Compi geladen hat.






Krisenkonzept

Geschrieben am 22 Mai, 2008, unter

Heute ist doch tatsächlich google.com/patents kurz ausgestiegen. Ein Vorbote? Höchste Zeit sich ein Krisenkonzept zu erstellen:
  • 5'000 Blatt Kopierpapier kaufen.
  • 5 Tonerrollen kaufen.
  • Mails, Kalender, Blog, Notizen, Docs, Bookmarks und eigene Maps drucken.
  • Am Bahnhof einen Gepäck-Kasten mieten.
  • Prints da reinwerfen.
  • Abschliessen.
  • Auf das Erdbeben warten.




Ziemlich cool

Geschrieben am 20 Mai, 2008, unter

So sieht wohl das Subnotebook der nahen Zukunft aus:

Das Ding heisst XO-2 und soll im 2010 ins OLPC Programm aufgenommen werden. Mehr dazu hier.
Ich bin dabei :)




Geniestreich

Geschrieben am 19 Mai, 2008, unter

Bei diesem Post bin ich zwar 5 Tage im Verzug aber vielleicht hat ja sonst noch jemand die Google Docs Neuigkeit verpasst.

Bei Google Docs kann man nun Formulare erstellen. Und das ist wirklich revolutionär.
Diese Funktion folgt auf meiner "Dafür ist das Internet gut" an 5ter Stelle (richtig, auf Platz Nr. 1 ist pandora).

Und so einfach funktioniert das neue Feature:
- Man erstellt eine Tabelle
- klickt auf den Tab share
- dann auf Invite people: to fill out a form
- und dann muss man nur noch die Felder definieren und das Formular versenden.

Das Formular ist direkt im Mail oder kann via Link im Browser angezeigt werden. Wirklich Weltklasse.
All die PHP/MySQL Dinger, die ich in den letzten Jahren in mühseliger Arbeit programmiert habe, gehören der Vergangenheit an :)
Und es wird noch besser: Ich bin mir sicher, dass die Uni's ihre halbe IT-Abteilung entlassen können, da jetzt jeder Student seine Umfrage für die Abschlussarbeit in Eigenregie erstellen kann.

Der geneigte Leser merkt: Meine Begeisterung ist grenzenlos. Und nein, ich werde nicht von Google bezahlt ;)
Noch eine Anmerkung am Rande: Ich bin nicht etwa auf diese Funktion gestossen weil ich den Google Doc Blog abonniert habe, sondern weil ich heute gedacht habe, dass man einen Webservie entwickeln sollte mit dem man im Doodle Style ein Formular erstellen und sharen kann. Tja, war ich wohl zu spät...

Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und gleich eine Umfrage aufgeschaltet. Hier geht's zum Formular.





Astronaut

Geschrieben am 18 Mai, 2008, unter

Dass der britische Geheimdienst seine Anwärter via Zeitungsinserate sucht, ist ja bekannt. Dass die ESA ihre Aushängeschilder aber auch via Presse sucht, wusste ich nicht. Ist aber so wie das Inserat in der NZZ executive zeigt.
Traumberufe sind auch nicht mehr was sie einmal waren...
Wem also Google-Earth nicht genug ist, der findet hier mehr Infos.





Canada Style

Geschrieben am 16 Mai, 2008, unter

Der Winter schlägt bereits wieder durch hier. Denn ich habe gestern Videos von canadischen Ski Ressorts angeschaut und festgestellt, dass der Unterschied zu unseren Skigebieten nicht nur die Dimension ist ;)
Hier eine kleine Zusammenfassung.

Fröhliches Marshmelones-Brätel.

Wir haben bzw. hatten zwar Bären - aber die haben Kängurus. Und erst noch zahme.

Kinder-Wagen-Schlitten. Training für die nächste Antarktis Expedition.

Richtig Spass und Freude nicht nur auf der Piste.

Schnee Töff's für Kinder. Wow.

Verdammt viel Schnee :) :)

Und hier die Quelle:





Season Opening

Geschrieben am 08 Mai, 2008, unter


Season Opening, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Der Schnee geht und der Asphalt kommt :).
Ganz nach dem Motto "Kunstschnee ist härter als Teer" feierte ich heute das Season Opening auf der Strasse. Die Stimmung war grossartig. Einzig mit den Kuhfladen auf der Fahrbahn hatte ich zu kämpfen ;)
Bilder von den Täter und dem prächtigen Beverin in meinem flickr Album.
Ride On :)





Schwarze Zahlen

Geschrieben am 07 Mai, 2008, unter


Als angehender Ökonom soll es mir erlaubt sein, zur Abwechslung auch mal etwas aus dem Bereich "Wirtschaft" zu posten ;)
Doch die heutige Zeitungsschlagzeile stach mir nicht nur wegen meiner Studienwahl ins Auge sondern viel mehr noch als Konsument.
"Die Kleine Rote glänzt mit Rekordergebnissen"
titelte heute "Die Südostschweiz" (SO).

Mit der "kleinen Roten" ist die Rhätische Bahn (RhB) gemeint. Das ist der Zug, der in Chur die SBB ablöst und Richtung Engadin und Oberland fährt.
Ich muss anmerken, dass ich längjähriger und zufriedener Kunde dieser "privaten" Gesellschaft bin.
Und das ist auch gleich das Stichwort. An der Pressekonferenz gestern präsentierte der Verwaltungsratspräsident Hans-Jürg Spillmann die Zahlen des Geschäftsjahres 2007. Und er war hoch zufrieden ("Heute habe ich einfach nur Freunde").

Dank der sog. Dualstrategie (Kosten senken, Erträge steigern) konnte das ordentliche Ergebnis auf CHF 12.9 Mio. gesteigert werden (Vorjahr CHF 5.2 Mio.). Gewinn: CHF 1.3 Mio. Das ist eine Gewinnsteigerung von 85.7%. Soweit so gut.
Nun muss aber erwähnt werden, dass die RhB im 2007 von der öffentlichen Hand CHF 11 Mio. zusätzliche Abgeltungen bekam...
Ob das Geld berechtig ist oder nicht ist eine andere Frage, aber es geht nicht an, dass das Unternehmen als "privat" vor die Medien tritt, der Verwaltungsrat sich mit schwarzen Zahlen brüstet und die rettenden Subventionen nur am Rande erwähnt.
Doch damit nicht genug: Der Fall RhB ist eine klassisches Beispiel, um zu zeigen was Medienmonopole bewirken können.
Die Südostschweiz hat nämlich ein solches in Graubünden. Die RhB Führung hat das erkannt und weiss mit dem Kader der Zeitung entsprechend umzugehen. Von (kleinen) Unfällen (z.B. die Rangierlok in Davos im Januar) erfährt man nur via Mitarbeiter - die SO schweigt.

Noch viel verheerender ist, dass die SO lange kein Wort über den Vertragszustand der RhB-Mitarbeiter geschrieben hat. Diese hatten nämlich bis vor kurzem keinen Gesamtarbeitsvertrag mehr. Vom ersten Gespräch im Februar im Churer Gansplatz stand nichts in der Zeitung. Erstaunlich, denn die RhB ist immerhin einer der grössten Arbeitgeber im Kanton. Es ist zu vermuten, dass andere Unternehmen nicht so ungeschoren davon kämen, zumal die SO ziemlich weit links steht.




Blackberry 8100 AT&T Unlock

Geschrieben am 05 Mai, 2008, unter

Lange her seit dem letzten Post. Ich war mit Pfi-La, Contura und einem Web-Projekt in letzter Zeit ziemlich beschäftigt. Dafür gibt's heute einen Post mit einem Titel der für Traffic sorgen wird ;)
Ich habe mir nämlich auf ebay einen Blackberry 8100 gekauft. Das Ding kostete gerade mal CHF 181.- inkl. Porto (Zollgebühren: CHF 20.-).
Ist also doch um einiges günstiger als das iPhone und v.a. ist der 8100 kleiner und passt prima in den Hosensack.
Soweit so gut. Zum Thema.
Ich habe das Gerät als
BlackBerry 8100 Pearl SMART PHONE FOR AT&T CINGULAR 7
NO CONTRACT,, NO HASSLE ,, JUST PUT IN UR SIM CARD & GO
gekauft. D.h. ohne Vertrag aber mit SIM-Lock.
Die Verwendung meiner Swisscom SIM Card wird dann entsprechend als "ungültige SIM-Karte" angezeigt.

Und so geht das Entsperren:
  • *#06# eingeben.
  • Die angezeigte IMEI Nummer notieren.
  • Einstellungen > Optionen > Erweiterte Optionen > SIM-Karte wählen.
  • mep2 eingeben (für die 2 vorher die "alt"-Taste drücken), die Eingabe ist nicht sichtbar.
  • Es erscheint ein Feld in dem der Unlock Code eingegeben werden kann.
  • So jetzt kommt der langwierigste Teil: AT&T anrufen: 001-800-809-0878
  • 6 Agenten nach dem Unlock Code fragen und 8 mal weitergeleitet werden.
  • Den "richtigen" Agenten erkennt man daran, dass er nach der IMEI Nummer fragt.
  • Irgendwann rückt er dann mit den Unlock Code ein.
  • Diesen eingeben (am besten wenn der Agent noch am anderen Ende der Leitung ist).
  • Telefon ausschalten.
  • Telefon einschalten.
  • Voilà :)
Die 7 Mia. ebay Angebote à la "BUY __cheap__ unlock codes (!)" und die 14 Mia. Website mit ebensolchen Kaufangeboten kann man also getrost unbeachtet lassen. Der ursprüngliche "Locker" händigt einem einen sauberen Unlock-Code aus. Und zwar gratis.

Auch gratis ist das sync Tool für Mac. Es heisst PocketMac und kann auf der BlackBerry Seite runtergeladen werden. Grosses Kino das Progrämmchen.

Auch ganz nett ist bcharge für Linux/Ubuntu. Damit kann der BlackBerry via USB geladen werden (der Ami Stecker passt ja nicht so gut in unsere Steckdosen...).

A propos passt nicht: Die U.S. BlackBerry Tastatur ist ziemlich gewöhnungsbedürftig ;)