Ich bin bis am 3. August im Contura 08. Und es rockt mächtig.
22'00 Pfadis aus der ganzen Schweiz und 500 aus dem Ausland haben ihre Zelte in der Linthebene aufgeschlagen.
Mehr Infos auf Contura08.ch.
Open Letters erfreuen sich ja immer wieder grosser Beliebtheit.
Häufige Adressaten sind Steve Jobs, Kevin Rose und Hillary Clinton. Ich adressiere meinen Open Letter einer nicht ganz so prominenten Persönlichkeit und im Gegensatz zu den meisten Open Letters ist meiner keine "Anklage" sondern ein "Dankeschön".
Lieber Herr Regierungsrat Claudio Lardi,
heute hatte ich das Vergnügen den Informatiker der Regierung kennenzulernen. Er wies mich unmissverständlich darauf hin, dass es strikte verboten sei das Lan-Kabel aus dem öffentlichen Computer der Kantonsbibliothek zu ziehen und bei meinem Laptop einzustecken.
So umgehe ich einerseits die Regelung, dass man nicht länger als 15min gratis auf das Netz darf (An-/Abmeldung am Desk) und anderseits "logge" ich mich so in das Hochsicherheitsnetz der Regierung ein.
Nach diesen Ausführungen wies er mich darauf hin, dass im 1. OG seit neustem ein wLan strahlt. Freundlicherweise gab er mir auch das Passwort.
30 Jahre nach der Erfindung des Internets, kann man jetzt also auch in der Kantonsbibliothek Graubünden legal auf's Netz.
In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an Sie Herr Lardi als höchster Chef der Kantonsbibliothek. Damit haben sie bewiesen, dass auch ohne Lobbying Fortschritte möglich sind.
Häufige Adressaten sind Steve Jobs, Kevin Rose und Hillary Clinton. Ich adressiere meinen Open Letter einer nicht ganz so prominenten Persönlichkeit und im Gegensatz zu den meisten Open Letters ist meiner keine "Anklage" sondern ein "Dankeschön".
Lieber Herr Regierungsrat Claudio Lardi,
heute hatte ich das Vergnügen den Informatiker der Regierung kennenzulernen. Er wies mich unmissverständlich darauf hin, dass es strikte verboten sei das Lan-Kabel aus dem öffentlichen Computer der Kantonsbibliothek zu ziehen und bei meinem Laptop einzustecken.
So umgehe ich einerseits die Regelung, dass man nicht länger als 15min gratis auf das Netz darf (An-/Abmeldung am Desk) und anderseits "logge" ich mich so in das Hochsicherheitsnetz der Regierung ein.
Nach diesen Ausführungen wies er mich darauf hin, dass im 1. OG seit neustem ein wLan strahlt. Freundlicherweise gab er mir auch das Passwort.
30 Jahre nach der Erfindung des Internets, kann man jetzt also auch in der Kantonsbibliothek Graubünden legal auf's Netz.
In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an Sie Herr Lardi als höchster Chef der Kantonsbibliothek. Damit haben sie bewiesen, dass auch ohne Lobbying Fortschritte möglich sind.
Mein lang ersehnter Bremsschirm ist endlich gekommen :) Leider konnte ich ihn mangels trockener Strassen noch nicht testen....
Das iPhone rockt, keine Frage. Aber ist man damit (noch) cool?
Ein Freund von mir, der gestern eines gekauft hat und daher vor Ort war (und die Leute da gesehen hat), meint schlicht "nein".
Aber wie dem auch sei: Paul R. (siehe Bild) ist das egal. Er hat jetzt eines. Und heute Abend wird er den TV-Sender "OSX" im Programmheft suchen ;)
Ein Freund von mir, der gestern eines gekauft hat und daher vor Ort war (und die Leute da gesehen hat), meint schlicht "nein".
Aber wie dem auch sei: Paul R. (siehe Bild) ist das egal. Er hat jetzt eines. Und heute Abend wird er den TV-Sender "OSX" im Programmheft suchen ;)
Für alle die sich heute nach 7h anstehen ein iPhone ergattert haben und beim Hinauslaufen festgestellt haben, dass das Ding nicht in den Hosensack passt, gibt es ein nützliches Gadget: Den Bluetooth Call Notifier.
Bei den meisten Hersteller scheint jedoch die Devise "Form follows Function" fest im Firmenleitbild verankert ;)
Ein Open Letter an Hayek oder Jobs drängt sich auf.
Hier noch ein Link zum Modell von BQ Wireless.
Bei den meisten Hersteller scheint jedoch die Devise "Form follows Function" fest im Firmenleitbild verankert ;)
Ein Open Letter an Hayek oder Jobs drängt sich auf.
Hier noch ein Link zum Modell von BQ Wireless.
Ohne jetzt eine Abhandlung des Verhältnisses Schweiz vs./zu Deutschland zu verfassen oder gar die längst vergessene EM nochmals aufzuwärmen, muss ich - in der Zwischenzeit auf Seite 39 meiner Liz-Arbeit angelangt - feststellen, dass die deutsche Tastatur besser ist als die schweizerische (DE). Zumal für Deutsch-Schweizer.
Nur schon mit dem direkten Anschlag des grossen "Ä's" spart man pro Seite min. 4 Minuten. Und é, è etc. brauche ich beim besten Willen äusserst selten..
Wie auch bei Ubuntu verdanke ich den "Umstieg" meinem (deutschen) Asus Eee ;)
Nur schon mit dem direkten Anschlag des grossen "Ä's" spart man pro Seite min. 4 Minuten. Und é, è etc. brauche ich beim besten Willen äusserst selten..
Wie auch bei Ubuntu verdanke ich den "Umstieg" meinem (deutschen) Asus Eee ;)
Das 08 wird schon jetzt als "Teer-Saison" in die Bücher eingehen :). Jetzt werden nämlich auch noch satte 3km meiner Downhill-Strecke mit sog. Flüsterbelag überzogen. Damit wird der nervige Abschnitt der Strecke zum Y-Yeah-Teil.
Da kann man nur noch Danke sagen und zwar der Firma Stradun SA für die erstklassige Arbeit und dem Kanton für die Kohle.
BTW: Wenn ich so aus dem Fenster schaue, kann ich mit Sicherheit sagen, dass das nicht der letzte "Teer-Post" war hehe.
Mehr nette Bilder von heute (z.B. Teermaschine von hinten) hier.

Vor etwa 5 Jahren ging ein Linux Hype durch die Medienlandschaft. Gewirkt hat's herzlich wenig wenn man die Anteile der Linux User betrachtet.
Man hat jedoch das Gefühl, dass die Medien ihre Lehre daraus zogen denn Linux News sind meist nur noch in den Spalten zu finden.
Dabei vermute ich, dass bei den Privatanwender der grösste Linux-Feldzug ever im Gange ist (natürlich immer noch im Komma-Bereich).
Billige Subnotebooks haben Linux vorinstalliert und sind ein idealer Wegbereiter. Hinzu kommt, dass Ubuntu (im Unterschied zu den Distributionen vor 5 Jahren) wirklich sehr benutzerfreundlich ist und viele Treiber verfügbar sind. Und dank den Intel-Prozessoren bei den Mac's muss man auch beim Design keine Abstriche mehr machen (Linux PPC war nicht wirklich cool).
Auch bei den Programmen hat sich einiges getan. Wer neben dem Browser tatsächlich noch eine Applikation braucht, ist mit den Linux Tools ziemlich gut bedient. Ausserdem ist der Paketmanager ein grossartiges System um Software zu suchen und zu installieren.
Dennoch: Die fehlende Verfügbarkeit von Programmen wie z.B. die Adobe Palette war lange ein stichhaltiges Argument für OS X bzw. Vista.
"War", denn mit dem Release 1.1. von Wine ist Ende Juni eine grossartige Open-Scoure Implementations Software rausgekommen. PC-Programme können damit auf einem Linux-System ausgeführt werden.
Ich fühle mich zwar schon bald wie einer dieser vergrämten Staatskritiker aber diesen Post musste ich einfach schreiben ;)
Und zwar geht's um die zwei neuen Stadtbushaltestellen in Chur. Die Stil-Betonung von "die" ist durchaus berechtigt, denn es handelt sich bei den zwei Exponenten nicht um irgendwelche Bushaltestellen sondern eben um die.
Normale Standard-Haltestellen in Chur kosten nämlich bescheidene CHF 20'000.-, die zwei neuen jedoch je CHF 50'000.
Stehen tun sie beim Maltesertum. Und dieser Ort wurde in den letzten Monaten mächtig aufgefrischt und erneuert (was übrigens auch prima gelang). Dennoch stellt sich die Frage warum denn solche hypermoderne Bushäuschen nötig sind. Der Ort ist nicht wirklich schön und auch nicht von touristischem Wert.
Die offizielle Antwort von höchster Stelle lautet: Wegen dem historischen Zaun, der hinter dem Häuschen verläuft.
Dieser historische Gusseisen-Zaun - der im Übrigen nur denjenigen bekannt sein wird, die ihn um zwei Uhr morgens für eine öffentliche Toilette halten - ist jedoch nur noch eine Rekonstruktion. Das Original wurde im Zuge der Bauarbeiten weggerissen.
Tja so geht das in Chur. Lustige Geschichte und man darf sich auf die nächste Aktion und deren Begründung freuen :)

Und zwar geht's um die zwei neuen Stadtbushaltestellen in Chur. Die Stil-Betonung von "die" ist durchaus berechtigt, denn es handelt sich bei den zwei Exponenten nicht um irgendwelche Bushaltestellen sondern eben um die.
Normale Standard-Haltestellen in Chur kosten nämlich bescheidene CHF 20'000.-, die zwei neuen jedoch je CHF 50'000.
Stehen tun sie beim Maltesertum. Und dieser Ort wurde in den letzten Monaten mächtig aufgefrischt und erneuert (was übrigens auch prima gelang). Dennoch stellt sich die Frage warum denn solche hypermoderne Bushäuschen nötig sind. Der Ort ist nicht wirklich schön und auch nicht von touristischem Wert.
Die offizielle Antwort von höchster Stelle lautet: Wegen dem historischen Zaun, der hinter dem Häuschen verläuft.
Dieser historische Gusseisen-Zaun - der im Übrigen nur denjenigen bekannt sein wird, die ihn um zwei Uhr morgens für eine öffentliche Toilette halten - ist jedoch nur noch eine Rekonstruktion. Das Original wurde im Zuge der Bauarbeiten weggerissen.
Tja so geht das in Chur. Lustige Geschichte und man darf sich auf die nächste Aktion und deren Begründung freuen :)

...und ich bin ihn los. Viel Spass damit liebe Spanier. Und gebt euch mit der Gravur bitte ein wenig Mühe ;)

So das wär's von meiner Seite für die UEFA Euro 08.
Soli die EM08 ist (mehr oder weniger) Geschichte - zumindest in der Schweiz. Und damit auch mein Job in der UBS Arena. Satte zehn Mal war ich da. Das sind acht mehr als ursprünglich geplant... Wehmut kommt nicht wirklich auf. Doch trotz dem eher langweiligen Herumstehen, war es ganz nett mit den Leuten da zu schwatzen und so.
Die 100 Top Movies von thepiratebay.com sind ein sicherer Qualitäts-Indikator. Gestern habe ich mir Shoot 'Em Up angetan. Grosses Kino.
Der Flim gehört definitiv in die Kategorie "Nach-dem-Film-noch-die-offizielle-Website-besuchen - und - das - Wallpaper - runterladen". Auf diesem ist z.B. Monica Bellucci. Sie überzeugt in ihrer äusseres anspruchsvollen Rolle als Prostituierte deren Milchdrüsen noch aktiv sind. Und letzteres scheint nebensächlich, ist aber von entscheidender Bedeutsamkeit im äusserst komplexen Plot des Films.
Mr. Smith (natürlich nur ein Deckname) versucht nämlich eine gebärende Dame zu beschützen. Dies gelingt ihm dann leider nicht ganz d.h. das Kind überlebt aber die Mutter stirbt im massiven Kugelhagel. Aber nicht so schlimm. Sie war wahrscheinlich sowieso nur ein Casting-Model. Fakt ist, dass Mr. Smith von diesem Moment an ein Baby hat, welches seine 2'000 Gegner natürlich tot sehen wollen. Dafür sind sie auch bereit Mr. Smith zu töten.
Gute Szenen hat's im Film zuhauf. Zu den Besten gehört sicher der Kampf (inkl. ausgiebigem Schusswechsel) im freien Fall (nach dem Absprung aus einem Passagier-Flugzeug), die Sex-Szene des Helden mit Monica (er erschiesst gleichzeitig ca. 10 SWAT-Typen; Monica ist derweil mit dem Orgasmus beschäftigt) und natürlich der immer wieder gerne gezeigte Trick mit den Karotten, die die Schädel der Bösen durchbohren.
Das Verhältnis Held vs. Gegner ist übrigens immer > 1:50.
Also unbedingt schauen ;)
Der Flim gehört definitiv in die Kategorie "Nach-dem-Film-noch-die-offizielle-Website-besuchen - und - das - Wallpaper - runterladen". Auf diesem ist z.B. Monica Bellucci. Sie überzeugt in ihrer äusseres anspruchsvollen Rolle als Prostituierte deren Milchdrüsen noch aktiv sind. Und letzteres scheint nebensächlich, ist aber von entscheidender Bedeutsamkeit im äusserst komplexen Plot des Films.
Mr. Smith (natürlich nur ein Deckname) versucht nämlich eine gebärende Dame zu beschützen. Dies gelingt ihm dann leider nicht ganz d.h. das Kind überlebt aber die Mutter stirbt im massiven Kugelhagel. Aber nicht so schlimm. Sie war wahrscheinlich sowieso nur ein Casting-Model. Fakt ist, dass Mr. Smith von diesem Moment an ein Baby hat, welches seine 2'000 Gegner natürlich tot sehen wollen. Dafür sind sie auch bereit Mr. Smith zu töten.
Gute Szenen hat's im Film zuhauf. Zu den Besten gehört sicher der Kampf (inkl. ausgiebigem Schusswechsel) im freien Fall (nach dem Absprung aus einem Passagier-Flugzeug), die Sex-Szene des Helden mit Monica (er erschiesst gleichzeitig ca. 10 SWAT-Typen; Monica ist derweil mit dem Orgasmus beschäftigt) und natürlich der immer wieder gerne gezeigte Trick mit den Karotten, die die Schädel der Bösen durchbohren.
Das Verhältnis Held vs. Gegner ist übrigens immer > 1:50.
Also unbedingt schauen ;)
In den letzten paar Tagen wurde auf der Loestrasse in Chur ein Teerteppich von bester Qualität ausgelegt. Gestern wurden die Arbeiten beendet. Vielen Dank :) Ride on.





Nun ist es also geschafft: Gestern wurde in Landquart die "Bürgerliche Partei Schweiz" gegründet. Kürzel: BPS. Das Logo können sie gleich von der Banca Populare di Sondrio übernehmen ;) Naja besser BPS als UBS ("Unabhängiger Bürgerlicher Splitter").
Trotzdem finde ich den Namen äusserst langweilig.
Dabei gibt es so gute Vorbilder aus dem Ausland. Forza Italia zum Beispiel. Oder sie hätte sich auch mit einer Nummer beschreiben können: "Die zweite SVP" Vorbild: Fifth Republic Movement. Oder Amtsakhara wäre auch noch nett gewesen. Das hätte alles offen gelassen und man hätte erst noch mit dem Original über Berge und Schnee sprechen können.
Ein bisschen aussagekräftiger hingegen wäre "Bewegung für ein neues Land bzw. einen neuen Kanton". Abgeschaut von Movement for a New Country.
Oder lieber etwas kurzes und einfaches? Vorschlag: Heritage.
Wie wärs denn mit We the People Reform Movement. Dann wäre sicher auch die Domain noch frei gewesen. bps.ch ist nämlich "not available" und man wird auf die Website der Credit Swiss weitergeleitet, was ich übrigens gar nicht nett finde. Die Banca Populare di Sondrio musste auf bps-suisse.ch ausweichen..
Als ehem. Bootsschütz Soldat und Gelegenheits-Kajaker/Rafter, will ich mich auch zum äusserst tragischen Unfall auf der Kander äussern.
Dass das inzwischen vier Tage alte Ereignis noch nicht kalter Kaffee ist, beweisen die heutigen Titelblätter der Tagespresse (allen voran natürlich der Blick).
Dieser hat recherchiert und herausgefunden, dass Yves M., der Vorgesetzte der verunglückten Gruppe, Präsident der Swiss Army Group (SAG) ist. Diese wurde im 2002 von RS-Absolventen gegründet um "sich gemeinsam ausserdienstlich an diversen Anlässen (Zweitagemarsch, Viertagesmarsch, mil Wettkämpfe) zu treffen".
Yves M. hat den Unfall verletzt überlebt, ist aber wegen einer Operation am Kiefer noch nicht ansprechbar.
Die Sache mit der SAG ist gemäss Blick äusserst brisant, da die Gruppe bereits zwischen dem 30. Mai und 1. Juni auf der untersten Abschnitt der Kander rafen war. Die Armee hat den "privaten" Ausflug "bewilligt" und das dafür benötigte Material zur Verfügung gestellt.
Dieser Support eines Militär-Clubs ist meines Erachtens nicht erstaunlich, denn dass es Armee-Fans gibt, ist nichts Neues und dass die wissen wie sie sich mit Armee-Mittel versorgen auch nicht ("Weiterbildung ausser Dienst ist erwünscht").
Das Anmeldeformular für die "private" SAG-Übung ist übrigens auf der Website der Offiziersgesellschaft Zürcher Unterland gehosted.
Erstaunlicher ist vielmehr wie dämlich und realitätsfremd über den Unfall in der Zeitung geschrieben wird und welche armseeligen Vermutungen seitens der Journalisten aufgestellt wurden. Es zeigt einmal mehr, dass die Armee eine isolierte und nicht-kritisierbare Institution ist.
Alle wissen wie schlecht und fahrlässig die Armee organisiert ist aber jetzt tut man mal wieder völlig überrascht und ist erstaunt, dass wo etwas überhaupt möglich ist.
Überraschend ist lediglich, dass nicht mehr solche Unfälle passieren.
Ich will jetzt aber auch nicht wieder die Armee anprangern, denn ich bin ja nicht Chef Armee und nur als solchen wäre ich legitimiert eine Kritik auszusprechen. Alle anderen Kritiker sind ja Verräter und haben keine Ahnung.
Daher zurück zu den Journalisten und ihren Fragen.
Waren die Soldaten ausgebildet?
Nein logisch nicht. Wildwasserfahren ist auch keine Ausbildung wie z.B. Gewehr Putzen. Das ist ein Training bzw. ein Sport. Nicht mal 15 Wochen RS würden reichen für eine vernünftige Ausbildung. Eine Armee-Wildwasser-Ausbildung könnte höchstens sein: "Wildwasserfahren ist in der Armee nicht erlaubt."
Ist das Boot (M6) wildwassertauglich?
Nein, das Boot kann nicht mal vernünftig auf einem See gerudert werden. Bei uns sind das Rettungsboote wobei wir 7 Personen auf dem P80 sind d.h. der 7te Soldat müsste dann schwimmen, da das M6 nur für 6 Personen zugelassen ist.
Im Übrigen sieht man den Booten an dass sie technisch völlig veraltet sind, einen fixen Boden haben (= füllen sich mit Wasser) und tonnenschwer sind.
War es ein Auftrag?
Nein, sicher nicht. Ich vermutet, dass die Soldaten seit Montag keinen Auftrag hatten, was im WK ja normal ist.
War es Teil der Ausbildung?
Ausbildung und WK?
Wie dem auch sei, wenigstens waren einige Kommentatoren (Tagi, NZZ) nicht auf den Kopf gefallen und schrieben vom wirklichen "Status Quo" der Armee. Aber eben leider nur als Kommentar.
So tragisch die ganze Sache ist, bleibt nicht anderes als auf das nächste Unglück zu warten. Und dann ist man dann wieder völlig überrascht.
BTW: Die Website der "Swiss Army Group" wurde übrigens wie auch das Facebook Profile von Yves M. vom Netz genommen. Dank Google Cache kann man auf die Startseite der SAC-Homepager zugreifen: Link.
Und diese kann man dann auch gleich mal speichern..
Dass das inzwischen vier Tage alte Ereignis noch nicht kalter Kaffee ist, beweisen die heutigen Titelblätter der Tagespresse (allen voran natürlich der Blick).
Dieser hat recherchiert und herausgefunden, dass Yves M., der Vorgesetzte der verunglückten Gruppe, Präsident der Swiss Army Group (SAG) ist. Diese wurde im 2002 von RS-Absolventen gegründet um "sich gemeinsam ausserdienstlich an diversen Anlässen (Zweitagemarsch, Viertagesmarsch, mil Wettkämpfe) zu treffen".
Yves M. hat den Unfall verletzt überlebt, ist aber wegen einer Operation am Kiefer noch nicht ansprechbar.
Die Sache mit der SAG ist gemäss Blick äusserst brisant, da die Gruppe bereits zwischen dem 30. Mai und 1. Juni auf der untersten Abschnitt der Kander rafen war. Die Armee hat den "privaten" Ausflug "bewilligt" und das dafür benötigte Material zur Verfügung gestellt.
Dieser Support eines Militär-Clubs ist meines Erachtens nicht erstaunlich, denn dass es Armee-Fans gibt, ist nichts Neues und dass die wissen wie sie sich mit Armee-Mittel versorgen auch nicht ("Weiterbildung ausser Dienst ist erwünscht").
Das Anmeldeformular für die "private" SAG-Übung ist übrigens auf der Website der Offiziersgesellschaft Zürcher Unterland gehosted.
Erstaunlicher ist vielmehr wie dämlich und realitätsfremd über den Unfall in der Zeitung geschrieben wird und welche armseeligen Vermutungen seitens der Journalisten aufgestellt wurden. Es zeigt einmal mehr, dass die Armee eine isolierte und nicht-kritisierbare Institution ist.
Alle wissen wie schlecht und fahrlässig die Armee organisiert ist aber jetzt tut man mal wieder völlig überrascht und ist erstaunt, dass wo etwas überhaupt möglich ist.
Überraschend ist lediglich, dass nicht mehr solche Unfälle passieren.
Ich will jetzt aber auch nicht wieder die Armee anprangern, denn ich bin ja nicht Chef Armee und nur als solchen wäre ich legitimiert eine Kritik auszusprechen. Alle anderen Kritiker sind ja Verräter und haben keine Ahnung.
Daher zurück zu den Journalisten und ihren Fragen.
Waren die Soldaten ausgebildet?
Nein logisch nicht. Wildwasserfahren ist auch keine Ausbildung wie z.B. Gewehr Putzen. Das ist ein Training bzw. ein Sport. Nicht mal 15 Wochen RS würden reichen für eine vernünftige Ausbildung. Eine Armee-Wildwasser-Ausbildung könnte höchstens sein: "Wildwasserfahren ist in der Armee nicht erlaubt."
Ist das Boot (M6) wildwassertauglich?
Nein, das Boot kann nicht mal vernünftig auf einem See gerudert werden. Bei uns sind das Rettungsboote wobei wir 7 Personen auf dem P80 sind d.h. der 7te Soldat müsste dann schwimmen, da das M6 nur für 6 Personen zugelassen ist.
Im Übrigen sieht man den Booten an dass sie technisch völlig veraltet sind, einen fixen Boden haben (= füllen sich mit Wasser) und tonnenschwer sind.
War es ein Auftrag?
Nein, sicher nicht. Ich vermutet, dass die Soldaten seit Montag keinen Auftrag hatten, was im WK ja normal ist.
War es Teil der Ausbildung?
Ausbildung und WK?
Wie dem auch sei, wenigstens waren einige Kommentatoren (Tagi, NZZ) nicht auf den Kopf gefallen und schrieben vom wirklichen "Status Quo" der Armee. Aber eben leider nur als Kommentar.
So tragisch die ganze Sache ist, bleibt nicht anderes als auf das nächste Unglück zu warten. Und dann ist man dann wieder völlig überrascht.
BTW: Die Website der "Swiss Army Group" wurde übrigens wie auch das Facebook Profile von Yves M. vom Netz genommen. Dank Google Cache kann man auf die Startseite der SAC-Homepager zugreifen: Link.
Und diese kann man dann auch gleich mal speichern..
Höchste Zeit mit einem offiziellen "Anti-EM" Post aufzufahren.
Für meine "Ich finde die EM Schrott"-Einstellung gibt es mehrere Gründe z.B. dass ich als Veranstalter etwa 0.3% der Bewilligungen bekomme, die man der UEFA gibt, dann natürlich das Steuergeld, die Armee-Einsätze etc..
Viel aktueller ist aber mein offizieller UEFA EM08-Muskelkater in den Oberschenkel. Ich durfte vor dem Eröffnungsspiel nämlich 2400 Public-Viewer filzen. Das wären dann also 2400 Kniebiegen. Danke.
Übrigens: Das Resultat fand ich super. Nur geregnet hat's nicht. Dabei haben wir allen Zuschauer die Schirme (und Getränke und Sandwiches) abgenommen. Schade, hehe.
Für meine "Ich finde die EM Schrott"-Einstellung gibt es mehrere Gründe z.B. dass ich als Veranstalter etwa 0.3% der Bewilligungen bekomme, die man der UEFA gibt, dann natürlich das Steuergeld, die Armee-Einsätze etc..
Viel aktueller ist aber mein offizieller UEFA EM08-Muskelkater in den Oberschenkel. Ich durfte vor dem Eröffnungsspiel nämlich 2400 Public-Viewer filzen. Das wären dann also 2400 Kniebiegen. Danke.
Übrigens: Das Resultat fand ich super. Nur geregnet hat's nicht. Dabei haben wir allen Zuschauer die Schirme (und Getränke und Sandwiches) abgenommen. Schade, hehe.
Der Fotodienst Ringo.com gibt per 30. Juni auf.
Im Fall von Ringo ist die Pleite wohl auf den Innovations-Stillstand und die äusserst aggressive Werbeanzeige-Strategie zurück zu führen. Letzteres könnte ein Web1 Überbleibsel sein...
Trotz allem finde ich es erstaunlich, dass die die Site so abrupt vom Netz nehmen und nicht einfach ein paar Google Ads publizieren und den Webspace bei Amazon (S3) mieten... Oder dass sie nicht einen Deal mit Flickr gemacht haben und alle User ihre Fotos und Kommentare zügeln können. Naja.
"Ich" habe übrigens auch Fotos auf Ringo. Sie werden mit Ringo untergehen...
Nach langem Abwägen haben wir uns dazu entschieden, die Ringo Webseite zu schliessen.Tja, der Fall zeigt wieder einmal, dass die First Mover keineswegs erfolgreicher sind als die Follower (Ringo ist seit dem 26. Februar 1999 online, Flickr ist seit dem Jahre 2002).
Die Ringo Webseite wird nur noch bis zum 30. Juni 2008 verfügbar sein und danach vom Netz genommen. Du hast dann keinen Zugang zu Deinem Ringo Benutzerkonto mehr!
Im Fall von Ringo ist die Pleite wohl auf den Innovations-Stillstand und die äusserst aggressive Werbeanzeige-Strategie zurück zu führen. Letzteres könnte ein Web1 Überbleibsel sein...
Trotz allem finde ich es erstaunlich, dass die die Site so abrupt vom Netz nehmen und nicht einfach ein paar Google Ads publizieren und den Webspace bei Amazon (S3) mieten... Oder dass sie nicht einen Deal mit Flickr gemacht haben und alle User ihre Fotos und Kommentare zügeln können. Naja.
"Ich" habe übrigens auch Fotos auf Ringo. Sie werden mit Ringo untergehen...
Heute habe ich nach rund 125 ehrenvollen Diensttagen meine Karriere bei der Schweizer Armee beendet. Das UT hat sich nach all meinen Absenzen und Dispenzen abgezeichnet.
UT Grund sind übrigens meine Kreuzbänder (Schmerzen nach >1 Jahr nach Operation? ja).
Tja, jetzt gehöre ich wohl definitiv in das Lager der "Nicht zur Armee-Kritik legitimiert, da nicht (mehr) selber dabei".
Ohne jetzt wieder gross auszuholen wie unantastbar die Institution Schweizer Armee ist, wie sinnlos das Milizsystem und wie armseelig die krankhafte Suche nach Aufträgen (wie z.B. an der UEFA EM08) etc. ist, muss ich ja sagen, dass ich durchaus meinen Spass als Bootss hatte und Freunde kennen gelernt habe, die ich nicht missen möchte.
In die Statistik gehen ich jetzt wohl als +1 in den beiden Mainstream-Kategorien "Kreuzband", und "RS ja, WK nein" ein. So, Sdt Bartlome, meldet sich ab.
UT Grund sind übrigens meine Kreuzbänder (Schmerzen nach >1 Jahr nach Operation? ja).
Tja, jetzt gehöre ich wohl definitiv in das Lager der "Nicht zur Armee-Kritik legitimiert, da nicht (mehr) selber dabei".
Ohne jetzt wieder gross auszuholen wie unantastbar die Institution Schweizer Armee ist, wie sinnlos das Milizsystem und wie armseelig die krankhafte Suche nach Aufträgen (wie z.B. an der UEFA EM08) etc. ist, muss ich ja sagen, dass ich durchaus meinen Spass als Bootss hatte und Freunde kennen gelernt habe, die ich nicht missen möchte.
In die Statistik gehen ich jetzt wohl als +1 in den beiden Mainstream-Kategorien "Kreuzband", und "RS ja, WK nein" ein. So, Sdt Bartlome, meldet sich ab.

Heute war ich zum z'Morga im Bundeshaus in Bern und das ab 0600h.. puuh.
Anlass war der PBS Event "Parlamentarier Frühstück".
Es war ganz interessant die Herren und Damen NR und SR mal in Natura zu sehen - und es ergaben sich ganz nette Gespräche. Vor allem waren diese überraschend unbefangen und unpolitisch (die aktuelle Politiksituation in der Schweiz hätte genügend Themen...). Die Sache war also ein richtiger Mehrwert zu den Interviews, die man in den Medien so liest und tört.
Leider glaubten dennoch einige Parlamentarier wichtigeres zu tun zu haben als mit uns Kaffee zu trinken. Ich hoffe, dass diese trotzdem für J&S Kids und für Parallelimporte stimmen ;)
So und jetzt falle ich todmüde ins Bett.


