Realität vs. Web

Geschrieben am 09 Mai, 2009, unter ,


Seit 2001 überzeugen Claude Jaermann (Text) und Felix Schaad (Zeichnungen) mit ihren legendären EVA Comic-Strips im Tagesanzeiger.
Die zwei Strips vom letzten Donnerstag und Freitag fand ich besonders grossartig :)




Führt man auf einem Lenovo T400 via Aktualisierungsverwaltung ein Ubuntu Update auf die Version 9.04 durch, kann es (wieder einmal) Probleme mit der ATI Mobility Radeon HD 3470 Grafikkarte geben: Nach dem Update und anschliessenden Neustart erscheint der Bildschirm schwarz oder die Ubuntu Logos erscheinen völlig verzerrt am oberen Bildschirmrand.

Das Problem, das auf den Lenovo Foren schnell an Popularität gewann, lässt sich gemäss Christoph von bytepark wie folgt lösen:
  • Rechner im recovery mode starten

  • Root Shell wählen (Bild 2)

  • In der Befehlszeile folgendes eingeben und Enter drücken apt-get remove --purge xorg-driver-fglrx (entfernt fglrx)
  • In der Befehlszeile folgendes eingeben und Enter drücken apt-get install --reinstall libgl1-mesa-glx libgl1-mesa-dri (mesa installieren)
  • Anschliessend den Rechner neu starten und es sollte alles klappen.
Wenn dem nicht so ist, sollte man wie im thinkwiki beschrieben die BIOS Display Einstellungen überprüfen.
  • Direkt nach dem Start den blauen "ThinkVantage" Button klicken
  • Config auswählen
  • Display auswählen und auf [Integrated graphics] oder [Discrete Graphics] setzen
  • Die OS Detection auf Disable setzen
Bei mir hat's so bestens geklappt. Viel Erfolg.




+11'566.67%

Geschrieben am 29 April, 2009, unter

Auch mitten in der Wirtschaftskrise gibt es immer noch gute Gründe in Aktien zu investieren. Man muss einfach die richtige erwischen ;) Das dachten sich sicher auch die Händler, die gestern bei ROCHE BAY PLC eingestiegen sind. Der Kurs zog um flotte +11'566.67% an.

BTW: ROCHE BAY PLC ist ein Bergbau-Unternehmen aus Gibraltar. Auf deren Website wird leider nicht ganz der gleiche Aktienkurs ausgewiesen und wie in der Grafik ersichtlich war die Aktie vorher nicht indexiert. Aber in der Shaker Übersicht sah es trotzdem irgendwie cool aus ;)





Marketingmaschinerie vs. Pony

Geschrieben am 27 April, 2009, unter

Am Samstag war ich (nicht freiwillig) am befour "Konzert". Und es war sowohl aus gesellschaftstheoretischer wie auch aus Marketing Sicht sehr spannend.
Die vierköpfige Kinder-Kanal-Cover-Band trat im Rahmen ihrer "neuen" Single in Chur auf. Und zwar in der Tiefgarage des Mediamarktes...


Für all die Kinder, die nicht nur Kinderkanal schauen, gab es am Wochenende ein würdiges Alternativprogramm und zwar den Zirkus Knie.
Leider waren wir etwas spät dran und es hatte nur noch Tickets für den Streichelzoo. Aber das war auch lustig - und ich konnte erst noch ein Büro-Pony auswählen.


BTW: Elefanten hatte es da natürlich auch.





Mocumentaries

Geschrieben am 08 April, 2009, unter ,

Ich liebe Mocumentaries :)
Sehr empfehlenswert ist "Forget Twitter, Flutter is The Next Big Thing", eine Sendung, die in den letzten Tagen v.a. im Twitter-Universum für Aufsehen sorgte.
Im Clip wird eine neuer Webservice namens Flutter vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Art Twitter jedoch mit einer Zeichenbegrenzung von 26. Der Grund dafür: "Wer liest schon 144 Zeichen?" ;)




A propos Mocumentary: Onion TV (definitiv der Benchmark diesbezüglich) berichtete gerade über ein neues Killergame. Eine wertvoller Beitrag in Zeiten in denen Ego-Shooter (z.B. Manhunt 2) auch hierzulande wieder eine hohe Medienpräsenz geniessen.


Hot New Video Game Consists Solely Of Shooting People Point-Blank In The Face




"Noch schön" Post

Geschrieben am 07 April, 2009, unter

Meine "Noch schön"-Tweets werden zu einer ernsthaften Konkurrenz meiner "Noch schön"-Blog Posts...
Aber so schnell gebe ich nicht auf und versuche dem Trend entgegen zu wirken.
Und zwar u.a. mit diesen meines Erachtens recht coolen Fotos der Nike SB Custom Series Kampagne. Übrigens das sind keine Montagen wie die Videoclips beweisen (siehe weiter unten). Art Director war übrigens Jon Humphries. Das ist der Fotograf, der die Skater von der Strasse nahm. Ein Blick auf sein Portfolio ist äusserst empfehlenswert.










A propos Nike und a propos Videoclip: Unser Roger (richtig, der der jetzt Vater wird) ist neben Paula Radcliffe, Fernando Torres und vor allem Eva Longoria Akteur im recht cool gemachten Spot von Nike Plus.




So und zu guter letzt für alle Nicht-Sk8ter und Nicht-Runner zwei Fotos der aktuellen Kampagne für Vogue Men - gemacht vom Grossmeister Terry Richardson.






Sk8 Saison

Geschrieben am 05 April, 2009, unter

Auf den Bergen liegen zwar noch Unmengen Schnee und die Passtrassen werden wohl noch Wochen wegen dem Schmelzwasser nass sein - aber die Zeichen stehen dennoch unverkennbar auf Saisonstart auf dem Asphalt.

Hier schon mal ein hübsches Video zum Einstimmen. BTW: Mit der Buringwheels-Tour geht's auch schon bald los. Und die Chill On A Swiss Hill Site ist auch online :) Ride On.





Robots

Geschrieben am 03 April, 2009, unter

Dieses Bild hat mit 1'900 Diggs zwar schon Berühmheit im Web erlangt, aber ich musste es einfach auch noch posten. Wirklich grossartig.


und es passt zu dem Post: Just Twitter




Saisonschluss

Geschrieben am 30 März, 2009, unter


1m Pulver, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Bereits ist wieder Schluss mit Snowboarden - zumindest in Splügen.
Eigentlich mehr um die Reihe "jedes Wochendene auf der Piste seit Afrika" nicht zu unterbrechen, suchten wir trotz Regen in Thusis den Berg auf. Und es hat sich mächtig gelohnt. Das Wetter war zwar nicht allzu gut aber dafür lag 1m Puver :) Man glaubte es sei anfangs Januar.
BTW: Nicht so Freude an den Schneemengen hatten die Fahrer der Schweizermeisterschaften: Die Spur um die Tore verlief in massiven Gräben.





Lieblingsauto

Geschrieben am 24 März, 2009, unter ,

Die U.S. Amerikaner machten sich im Zuge des "go green" Trends in den letzten Jahren mit ihren Autopräferenzen nicht gerade Freunde. Die Verkaufszahlen von GM etc. und Ferien in den U.S. bestätigten mitteleuropäische Vorurteile, dass der Durchschnittsamerikaner seinen Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit (auch) in grosse Autos projiziert (wobei manch ein europäischer Tourist bei AVIS dann doch auch die Kategorie "Premium SUV" ausgelesen hat).

In der Zwischenzeit vermischt sich das "go green" mit "go bankrupt", die grossen Automobilhersteller schwanken und die Unberechenbarkeit des Ölpreises ist noch nicht ganz vergessen.
Interessant daher der Blick auf die "The cars Americans love the best" von J.D. Power und der "Associate's annual Automotive Performance Execution and Layout (APEAL)". Im Rahmen der Studie werden Personen, die in den letzten 90 Tagen ein Auto gekauft haben, nach 80 verschiedenen Attributen befragt.

Gemäss den Autoren ist das "Disappointment with fuel economy" ein immer wichtiger werdender Faktor beim Autokauf. Also scheinbar nicht "go green" sondern "ich will nicht meinem ganzen Gehalt tanken". Das Resultat ist ja immerhin vergleichbar.

Die Liste der Lieblingsautos ist auf der CNN Website und bei J.D. Power und bietet einen Beweis mehr, dass die Big Three seit Jahren am Markt vorbei produzierten: Ford, GM und Chrysler sind nicht gerade prominent vertreten... Ausser natürlich bei "Large car" und "Large pick-up".





Gartenfindling

Geschrieben am 23 März, 2009, unter ,


(RT Dix) Gestern ging auf Ricardo eine grossartige Auktion zu ende. User doktores aus Bellikon verkaufte ein sog. "Gartenfindling". Er schreibt dazu:
Dieser Findling eignet sich hervorragend zur Dekoration, als Kletterfelsen, zum ins Wasser springen, oder kann auch als Wasserspiel umgebaut werden; Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Er besteht aus zwei aufeinander gelegten Steinen, Gesamtabmessungen ca. L2.5 x B1.5 x H1.5m, Gewicht unbekannt. Kann interessant sein für Private, oder Gartenbaufirma...
Günstig abzugeben wegen Umbau.
Unübertrefflich und definitiv ein Schenkelklopfer sind die Kommentare zum Angebot. Um diese zu lesen auf das Bild klicken.













Not for free

Geschrieben am , unter ,

Nach meinem Kurzreferat zum Thema "Warum das Web der Weltwirtschaftskrise trotzt" am Blogcamp 4 hat sich eine interessante Diskussion zum Thema "gratis vs. kostenpflichtige Services" im Web ergeben.
Anlass dazu bot meine Äusserung bzw. Frage ob die aktuelle Wirtschaftskrise die "For Free" Kultur auf dem Internet beendet/einschränken wird, da Investoren einen ROI sehen wollen. Zudem beweisen Modelle wie der App Store von Apple, dass - wenn die Hürde des Micropayments einmal überwunden ist - die User durchaus bereit sind für Produkte zu bezahlen.
Mex hat mir gestern diesbezüglich eine interessante Keynote getweeted:

David von 37signals referiert zum Thema "The secret to making money online".


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Januar Ende März

Geschrieben am , unter


Jumbo, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Gestern war's wiklich grossartig auf der Piste: Kalt und v.a. griffig wie im Januar und trotzdem prächtige Frühlingsonne. Der perfekte Mix :)

Hier noch mehr Fotos.





Just Twitter

Geschrieben am 18 März, 2009, unter

Hier ein zwei Videos für alle Twitter-Kritiker (das erste ist richtig cool gemacht):

Twouble with Twitters


Twitter "Worst Person in The World"



Und hier ein Auszug aus einem Artikel für alle die Twitter wie ich einfach noch lustig finden ohne an eine Internet-Revolution zu glauben.

The world is talking about Twitter. Meaning, the small microcosm of online media folks and a growing circle of regular folks, plus roughly 5 million users of the microblogging service. Google (NAS: GOOG) is rumored to be buying Twitter. Various business magazines are featuring Twitter as the Next Really Big Thing. Many other bloggers have posited that Twitter is the really big way to waste your time on the Internet or a cell phone. Both are completely correct. How could that be? Simple. But first let me quickly explain Twitter for the uninitiated. Twitter is also called "micro-blogging". It is essentially an online messaging system that anyone can register for and participate in. Twitter users send each other "tweets." They can do this from any device with a keyboard, a live Internet connection or mobile phone link and an IP address. Tweets cannot run longer than 140 characters. This enforces brevity,INTERNET Twitter Is A Total Waste of Time. Twitter is Great. Both are True Mar 16, 2009, Mar 2009

You should read the whole article.




Doch noch Sonne

Geschrieben am 16 März, 2009, unter

Obwohl's im Süden (eigentlich wie immer) schön aber im Norden bewölkt war, wagten wir es auf die Lenzerheide. Und es hat sich gelohnt. Die erste halbe Stunde war zwar noch so:


Dann wurde es aber so:



Und wir blieben fast die Einzigen auf der Piste, hehe.




Twitternde Pornostars

Geschrieben am 03 März, 2009, unter

Ein Artikel im Coedmagazine gibt mir die Gelegenheit mal wieder einen Quoten-Post zu schreiben.
Neben all den Berühmtheiten (Empfehlung: Demi Moore - weil man dann keine Paparazzi mehr braucht), Politikern (Empfehlung: Arnold Schwarzenegger - weil man in deutsch antworten kann), Wirtschaftsbossen (Empfehlung: Richard Brandson - weil er immer wieder für Überraschungen gut ist) etc. die twittern, gibt es eine Reihe Pornostars, die das auch machen.
Im besagten Artikel auf Coedmagazine ist ein Sammlung - natürlich mit Bild - aufgeführt. Hier eine Auswahl:

Kayden Kross
Twitter ID: kayden_kross
TPD:11.5 tpd
Twitter Sachen wie:
I was told to put my brain into my work and I will succeed. High-brow blow jobs anyone?

Nikki Benz
Twitter ID: NikkiBenz
TPD: 21.3
Twitter Sachen wie:
I want breakfast!

Tegan Presley
Twitter ID: MsTeaganPresley
TBD:
Twitter Sachen wie:
He's fired. Thank gosh!!!

Jenny Hendrix
Twitter ID: jennyhendrix
Twitter Sachen wie:
just got a yummy zebra mocha and blueberry muffin hot with butter from starbucks


Jenna Haze
Twitter ID: jenxstudios
Twittert Sachen wie:
awake.. getting ready to hang with my mom..





Sushi-Föderband Movie

Geschrieben am 02 März, 2009, unter ,

Dieses Video musste ich einfach auf meinem Blog einbinden. Wirklich grossartig.





Microsoft Office Labs Vision 2019

Geschrieben am , unter

Zumindest an Visionen fehlt es bei Microsoft nicht. Aber auch als grosser Innovations-Jünger bin ich ein ganz wenig skeptisch, ob da 10 Jahre tatsächlich reichen. Aber vielleicht ist das auch nur weil ich am Samstag mit der Installation einer Wlan Karte für einen Tower-PC gescheitert bin oder weil ich die Bilder von meinem iPhone via E-Mail auf meinen PC übertrage, oder weil ähm der Kopfhörer-Stecker bei meinem Lenovo vorne ist...

Wenn es dann aber soweit ist, gehöre ich zu den Early Adopter dieser Wand-Videokonferenz-Scheibe.

<a href="http://video.msn.com/?mkt=en-GB&playlist=videoByUuids:uuids:a517b260-bb6b-48b9-87ac-8e2743a28ec5&showPlaylist=true&from=shared" target="_new" title="Future Vision Montage">Video: Future Vision Montage</a>




Greenpeace Community mit zweifelhaftem Gewinnspiel-Preis

Geschrieben am 20 Februar, 2009, unter


Greenpeace verlost auf seiner neuen Community lovepeace.ch eine "nachhaltige Reise nach Hamburg". Die Übernachtung ist im Mövenpick Hotel Hamburg, welches sich in einem historischen Wasserturm aus dem 19. Jahrhundert befindet, vorgesehen.
Eine brisante Sache, denn das Hotel im sog. Schanzenturm war/ist ziemlich heftig in der Kritik. Das "Freie Netzwerk zum Erhalt des Schanzenparks" wehrt sich seit Jahren mit diversen Aktionen gegen die "rechtswidrigen Platzverweise" auf dem Areal, die in direktem Zusammenhang mit dem Hotel stehen.
Auch verüben unbekannte Täter immer wieder Farb- und andere Anschläge auf das Hotel wie z.B. am 16.1.2009 (Link).

Von Love und Peace also keine Spur...



(Danke an Nick für die Sicht aus HH)




Es gibt Dinge, die sind zehn Jahre alt und immer noch gut. So z.B. dieser prächtige .gif Avatar vom Typ "nerviger Käfer".
Ideal für all die 7 Mio. non-sense Profile.



Download: Rechte Maustaste > Grafik speichern.




LioninsideTV Episode 2

Geschrieben am 11 Februar, 2009, unter



Themen:




Ubuntu "Easy Peasy" auf dem Asus Eee 700

Geschrieben am 10 Februar, 2009, unter

Ubuntu 8.x ist grossartig und der Asus Eee auch. Auf letzterem ist es jedoch wegen zu wenig Speicherplatz nicht möglich via Synaptic-Packetverwaltung ein Update auf das neuste Ubuntu zu machen. Daher drängt sich eine Neuinstallation auf.

Wie bereits bei Ubuntu 7.x stellt ubuntu-eee.com ein auf den Eee zugeschnittenes Ubuntu 8.x zur Verfügung. Seit 8.x hat die Version mit "Easy Peasy" auch einen eigenen Namen bekommen.

Zu empfehlen ist die Installation via USB Stick und Unetbootin wie hier beschrieben. Wichtig ist jedoch, dass der verwendete USB-Stick >1GB ist. Ansonsten erscheint der folgende Fehler:

BusyBox v1.1.3 (Debian 1:1.1.3-5ubuntu12) Built-in shell (ash)
Enter 'help' for a list of built-in commands.

(initramfs)


Lösung ist also: Stick verwenden, der mehr als 1GB fasst. That's it.




Schnee, Botox, Galopp und ähm.. Schnee

Geschrieben am 09 Februar, 2009, unter

Was für eine schneereiches Weekend...
Freitagnacht Richtung Splügen 15cm Schnee auf der Autobahn und erschwerte Bedinungen beim parkieren ;)
Am Samstag dann aber überraschend schönes Wetter.
So überraschend, dass die Bergbahnen nicht wirklich bereit für den Betrieb waren. Um 1300h ging's dann aber endlich los. Es hatte unglaubliche Schneemengen auf der Piste... Definitiv ein Rekord (*1980).


Hinter dem Haus, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Kein Rekord - zumindest was die Zuschauer betrifft - gab's am Sonntag am White-Turf in St. Moritz. Wegen zu viel Schnee und zu wenig Eis konnten nicht alle Rennen durchgeführt werden - und einige Tribünen blieben gesperrt.
Dank (überraschendem) Sonnenschein war's aber trotzdem nett. Viel Pelz, viel Botox und viel Sonnenbrand (ich).


Hüü, ursprünglich hochgeladen von lioninside


Mehr Fotos hier.




Politik und Internet

Geschrieben am 05 Februar, 2009, unter

Als 1848 der Moderne Bundesstaat gegründet wurde, war der Informationsfluss wohl eher ein Bächlein als ein Strom wie heute. Die Kommunikationsmöglichkeiten beschränkten sich auf direktes Gespräch, Weitererzählen, Briefe und Zeitungen.

Die Informationspolitik der damals neuen eidgenössischen Regierung war wohl nur schon aus technischer Sicht äusserst schwierig. Aber auch für das Volk war der Informationsaustausch und somit die politische Meinungsbildung und Organisation über die Dorfgrenze hinaus mit einem grossen Aufwand verbunden.
Heute ist das alles mächtig anders: Dank Mobile, SMS und Internet ist der Engpass in der Kommunikation nicht mehr die Technik sondern der Mensch bzw. dessen Aufnahmefähigkeit.

Die Folge: Anstelle von sorgfältigem analysieren, sortieren und archivieren der Informationen filtern wir diese gnadenlos im Sekundentakt aus. Das wurde natürlich auch 1848 gemacht - aber nicht so exzessiv.

Facebook ist für das heutige Filtern ein gutes Beispiel: Als Durchschnittsuser bekommt man pro Tag min. drei Anfragen für irgendeine Gruppe, eine App, einen Event etc. Die wenigsten nehmen sich die Zeit, das Zeugs genau anzuschauen sondern folgen dem Sammler-Instinkt und klicken auf "Akzeptieren" (auf was das System natürlich auch ausgelegt ist )

Diese "neue" bzw. typische Web-Community Kultur, die natürlich mit dem durchschnittlich eher tiefen Wert der Informationen zusammenhängt, scheint von einigen Medienschaffenden und Politiker noch nicht ganz als solche erkannt zu werden.
Vielmehr scheint es, als glauben diese Leute, dass der Beitritt zu einer "digitalen" Gruppe gleich bedeutend wie der Beitritt zu einem Sportverein inkl. 2x Training pro Woche oder in eine Partei mit freiwilliger Übernahme des Aktuar-Amtes ist.

Diese falsche Einschätzung bzw. Verwechslung zweier völlig unterschiedlicher Umgebungen beweist die äusserst umfassende Berichterstattung renommierter Zeitungen und sogar des staatlichen Fernsehens über eine Facebook Gruppe mit dem Titel "Ester Maurer muss weg" mit 5'000 "Mitglieder".

Die Angst, dass diese "Mobilmachung" zu einer Unterwanderung der SP führen könnte, ist meines Erachtens völlig fehl am Platz. Ich wage zu behaupten, dass nur etwa 10% der Gruppen-Mitglieder tatsächlich wissen wer Maurer überhaupt ist und welches Departement sie hat.

Aber auch wenn diese Abwahl tatsächlich passieren sollte, ist die Angst vor sich im Internet organisierenden Massenbewegungen absurd. Denn wäre es dank den Communities tatsächlich so einfach hunderte Menschen für etwas zu bewegen, dann wäre das für die Gegner ja ebenfalls möglich - sprich die demokratische Partizipation der ganze Bevölkerung würde einfach als Gesamtes ansteigen. Dies wäre natürlich zu begrüssen.

Ja es wäre spannend in Erfahrung zu bringen, ob die Telefontechnologie um die Jahrhundertwende auch solche "Organisations-Ängste" hervorriefen und die Politiker befürchteten, dass die Wallisier sich mit den Bündner telefonisch absprechen und den Strum auf Zürich vorbereiten.

Sicher ist: Mehr Information und einfachere Kommunikation ist für den politischen Prozess von grundlegender Bedeutung.
Hoch lebe das Internet :)




Schnee, Schnee, Schnee

Geschrieben am 03 Februar, 2009, unter

Am Sonntag hat's schon wieder mal geschneit und auf bzw. neben der Piste rockte es mächtig.
BTW: Zu Besuch waren die Mitarbeiter von NBT aus UK.





LioninsideTV Episode 1

Geschrieben am 29 Januar, 2009, unter



Die Themen:




DAVIES MEYER Schweiz GmbH

Geschrieben am 27 Januar, 2009, unter

Heute kam endlich die Firmen-Bestätigung vom Handesregister Amt.
Nun ist DAVIES MEYER Schweiz GmbH also so richtig, richtig offiziell. Hier übrigens noch der Mitteilung der Greater Zurich Area.

BTW: Damit dieser Post nicht nur aus Eigenwerbung besteht: Die Gründe für die Verzögerung waren a) Weihnachtsferien beim Amt und b) der Nachname "Davies". Da dies ein Familienname ist - und bekanntlicher weise nicht meiner - musste ich eine Begründung für die Verwendung, nachliefern.





Argument Creator aMap

Geschrieben am , unter

Delib hat ein ganz lustiges Argumentations-Widget gebaut (und es war auch auf meiner Liste, würg...).
Man kann eine "OR" Frage erstellen und drei Argumente aufführen. Diese schwirren dann im Widget herum und können mit einem neuen Widget beantwortet werden. Schade kann man nicht gleich direkt ins Widget schreiben... Ganz nett aber die Idee gleich noch einen Druckservice für die Dinger anzubieten.





High-tech auf der Piste

Geschrieben am 26 Januar, 2009, unter

Was für ein Winter :) Am Samstagabend hat's schon wieder geschneit. Und am Sonntag dann strahlend blau. Grossartig.
Auch ganz nett ist dieses neue Board. Es heisst "Whip" und wurde von der Firma Cheetahultrasports aus CA entwickelt. Ob es wirklich "the future" ist, mag ich bezweifeln, zumal das Ding mit USD 2'000 nicht ganz günstig ist. Trotzdem gilt es den "Innovations-Mut" zu loben, denn die Branche verzeichnet in den letzten Jahren bekanntlich ziemlichen Stillstand.



A propos High-tech: Auch noch ganz cool ist die Wintersport GPS-Software von Satski. Gekoppelt mit GoogleEarth kann man mit Satski den Skitag aufzeichnen und beim Après-Ski dann mit der Tageshöchstgeschwindigkeit angeben ;) Ride on.



So und jetzt scheint doch tatsächlich die Sonne in mein Büro (in ZH). Wahnsinn..




Progress is beautiful

Geschrieben am 21 Januar, 2009, unter

Audi hat gestern eine mächtige Online-Kampagne in den USA lanciert. Mit Ads auf verschiedenen Live-Stream Sites sowie auf ABC, CBS und NBC während der Inauguration-Übertragung erreichte der Autokonzert über 50 Millionen Leute.
"The uncommon shared experience of the inauguration offered a remarkable opportunity to connect with Americans,"
erklärte Scott Keogh, Marketing-Chef von Audi Amerika, die Kampage.

Mit der Interpretation der neuen Präsidentschaft als (politischen) "Progress" gelang es Audi eine Verbindung zur eigenen Firmenphilosofie bzw. zum Audi-Claim zu schaffen.
Unterstützt wird die Kampagne mit einem aufwändiger Image-Clip auf der U.S. Website von Audi der diese Verbindung aufzeigt . Schade nur, dass der Movie sehr stark an den Jahrtausend Clip von Apple erinnert... In diesem Fall als eher "billiges kopieren" anstelle von "progress"..

Auch offline trumpfe Audi gross auf und sponserte eine acht-seitige Zeitungsbeilage - ebenfalls mit dem Titel "Progress is beautiful" - welche der USA Today, dem Wall Street Journal, der Washington Post und anderen Tageszeitungen beigelegt wurde. Gemäss AdAge erreichte Audi damit rund 8,6 Millionen Leser.

Doch wer jetzt glaubt Audi sei jetzt für den Rest des Jahres ausgeschossen, täuscht. Spätestens in der legendären Super Bowl Werbepause werden die vier Ringe wieder prominent auftauchen.

Der deutsche Automobil-Konzern stockte das U.S. Werbebudget im 09 übrigens um statte 15% auf. Nicht gerade branchenüblich aber umso schöner für Venables Bell & Partners, die seit zwei Jahren Audi zu ihren Kunden zählen dürfen.




No Drama Obama

Geschrieben am 20 Januar, 2009, unter

An einem solch historischen Tag keinen Blog-Post zu schreiben, wäre natürlich unverzeihlich. Im Übrigen ist der letzte Beitrag doch schon einige Tage her.
Obama ist jetzt also Präsident und eine nette Rede hat er geschwungen. Nichts überraschendes, nichts wirklich Neues und nicht geschichtsträchtiges - aber okee.

Zumindest an Charisma wird es ihm nicht fehlen. Was er sonst noch so drauf hat, wird man sehen. Arbeit gibt's sicher genug.
Wie dem auch sei, diesen Worthülsen soll jetzt zumindest noch ein wenig Spass folgen und den haben die Amis scheinbar nicht verloren, wie die top-rated Obamicon's zeigen. Hier eine Auswahl:









Neues Design

Geschrieben am 12 Januar, 2009, unter

Richtig mein Blog hat ein neues Layout bekommen. Gibt es eigentlich etwas langweiligeres als solche "Webmaster-Meldungen"? Nein. Aber dieser Post ist zumindest für Kommentare zum neuen selfmade-Template gut ;)




Taxi, Benzinpreise und ab nach Bobo

Geschrieben am 26 Dezember, 2008, unter ,

Den Wecker brauchte ich heute nicht wirklich. Bobo, der kleine Sohn des Brudes von Jerom schreite grosszügig - und der Hahn lebt auch wieder.
Nach einer erfrischendenDusche packte ich mein Zeugs zusammen und lief los in Richtung Taxi-Zone (die Taxis fahren nur ungern auf den nicht asphaltierten Strassen). Ich schaute noch kurz beim "Captain" des Quartiers vorbei, der coke-trinkend vor seinem Kiosk sass.

Da der Taxifahrer um die Ecke noch nicht readywar, lud er mich in seine Wohnung ein. Ich durfte zwischen "african-music" or "african-tv" wählen und wartete bis er sich angezogen und seine Zähne geputzt hat. Anschliessend fuhren wir mit seine 305er Peugeot Richtung Bus-Bahnhof. Er war ziemlich gesprächig und erzählte mir vom seinem Auto, das er vor vier Jahren einem franz. Entwicklungshelfer abgekauft hat, den gestiegenen Benzin-Preisen und seinen langen Arbeitstagen.
Zwischendurch ging's noch zur Shell-Tankstelle (4000.- am Morgen, 4000.- am Nachmittag). Er versprach mir, mich bei meiner Rückkehr nach Ouga wieder abzuholen und gab mir seine Telefonnummer.

Nachdem ich die Reservation der Plätze im Bus gecheckt hatte, lief ich mit dem Ziel endlich einen EC/Master Card-Bankomaten zu finden, durch die Strassen. Unterwegs traf ich einen Rot-Kreuz Mitarbeiter, der zwischendurch in Genf/Lausanne wohnt - und ein Freund von Jerom ist. Zufälle gibts.

So und jetzt sitze ich in diesem nicht-wirklich-klimatisierten Bus freue mich auf die Fahrt und auf Bobo.




Weihnachten, Poulets und noch mehr Poulets

Geschrieben am 25 Dezember, 2008, unter ,

Die Mitternachtsmesse fand bei einer nahe gelegenen Kirche statt. Und diese war gut übervoll. Die Leute sassen bis auf die Strasse hinaus, gut nahmen wir Stühle mit.
Von der Predigt habe ich nicht allzu viel verstanden. Aber die vielen Lieder waren wie erwartet prächtig (abgesehen von der gelegentlichen Synti-Begleitung ;)).

Heute habe ich bis um 0900h ausgeschlafen. Der Hahn, der mich gestern nervte, wurde wahrscheinlich zu Poulet verarbeitet.
Ja und Poulet ist dann auch schon das zentrale "Element" des heutigen Tages. Hier läuft es am 25sten nämlich so, dass man von Haus zu Haus zieht und überall einen Teller mit Poulet, Reis, Gusgus oder Spagetti serviert kriegt. Dazu gibt's Coke/Fanta/Sprite und Bier.

Wir gingen zum Haus des "traditionellen Chefs" des Quartiers (der mit dem grössten Haus). Zuerst im Wohnzimmer (mit TV) und nachher im grosszügigen Eingangsbereich - ähnlich einem kleinen Flugzeughangar - wurden uns das Essen serviert. Das machen hier die Hausangestellten, die hier ziemlich üblich zu sein scheinen (nicht nur bei den Verögenden).

Es war ein Erlebnis mit grossen Kulturschock-Potential ;)
Leute gingen ein und aus, assen, tranken, lachten, Kinder sprangen umher, unter dem Tisch lagen die Poulet-Knochen, auf dem Feuer zwei Ziegenköpfe (gibt Suppe für den 26sten), bettelnde Kinder, die die Teller leer assen. Dann irgendwelche singende oder besser gesagt schreiende "Bettler", die von Gast zu Gast gingen und diesen mit einer Art Gesang anbrüllten. Geld bekamen sie aber äussert selten.

Naja, das ganze ist schwer zu beschreiben. Ich traute mich nicht recht zu filmen, aber ein paar Fotos lade ich dann auf Flickr. Alles sehr eindrücklich also.

Um 1700h fuhr ich mit Bea mit dem Sotraco-Busdings zu Belomi. Zwei Fanta später brachen wir wieder Richtung Centre des Guides auf. Belomi war so nett uns da hinzu fahren (mit dem Bus dauert es statte 1.5h inkl. Wartezeit).
Da es schon zu spät war um als Weisser zu Jerom zu laufen, gingen wir zu Bea nach hause. Die Familie servierte gleich Poulet und Coke - und im TV lief eine DVD eines "schon-wieder-lustig-weil-so-armseelig" Musik-Videos. Die Band nennt sich übrigens "Espoir 2000". Ich hoffe auf Youtube ;)

Ein Freund/Bruder von Bea fuhr mich freundlicherweise anschliessend mit seinem Mopet nach hause. Zwischendurch gingen wir noch schnell tanken. Der Liter kostet hier rund 630 Franc. Der Kurs ist ca. 420.
Also nicht ganz billig... Darum wird auch meist in Kleinstmengen für 1000 Franc getankt).

Soli und jetzt noch schnell duschen und dann ab ins Bett. Morgen ist um 0630h Tagwache und um 1000h die Abfahrt mit einem Überlandbus nach Bobo.




Kein GPS, noch ein Markt und Weihnachtshühner

Geschrieben am 24 Dezember, 2008, unter ,

Heute ist Weihnachten und die zeigt sich hier - China sei dank - an extrem hässlichen Weihnachtsbäumen, aufblasbaren Samikläusen und blinkenden Leuchtketten, die auf der Strasse verkauft werden.

Von Jerom's Haus lief ich zu Fuss Richtung Centre des Guides bzw. zur Bushaltestelle an der Hauptstrasse, wo ich um 0900h mit Bea wir vereinbar traf.
Auf dem Weg dahin wagte ich einen Umweg zu laufen. Die Orientierung ist hier ohne GPS und Kompass nicht ganz einfach. Die Sand-Strassen und die Häuser am Rand sehen schnell einmal alle gleich aus. Einzig Orientierung ist die Geschwindigkeit der Autos und Mopets, die man am Horizont sieht. Anhand dieser lässt sich die Belags-Qualität vermuten. Fahren die Autos sehr schnell, ist der Belag entsprechend asphaltiert - und wenn man auf einer der wenigen Teer-Strasse ist, ist man schon fast am Ziel ;)

Der Bus zum Bahnhof lies 45min auch sich warten; Zeit, die jedoch schneller vergeht als an der Haltestelle "Einfangstrasse". Endlich angekommen stiegen wir - zusammen mit den drei anderen Schweizer und Sabine, einer Guide, die wie Bea auch in der Schweiz war - in den nächsten Bus und fuhren zu einem mächtigen Markt.
Wiederum war auch hier China omnipräsent oder anders gesagt: Ein Foto von diesem Markt, ist mit einem solchen aus Thailand austauschbar. Einzig die Hautfarbe der Verkäufer und Käufer ist unterschiedlich. Aber spannend war's da natürlich dennoch.

Anschliessend fuhren wir im Taxi zu 6st zu einem Park und setzten uns auf die erste Bank im Schatten eines Baumes.

Zwei Liter Wasser weniger später ging's gleich nebenan in den Vergnügungspark mit Karussell, Putschautos, "Riesen"-Rad etc. Aber alles ziemlich schrottig und vor allem ohne Strom. Aber mit Anschieben macht's eh mehr Spass. Das Zeugs ist wie erwartet auch als China, gut erkennbar an den Elektopanzer zum rein sitzen. Anschliessend fuhren Bea und ich - mit Zwischenhalt, da noch jemand zu stieg - zurück zum Centre.
Dummerweise war der Wachmann mit dem Schlässel zum Büro, wo Bea's Moped eingeschlossen hat nicht da. Naja, wir warteten dann halt. Ich ging anschliessend noch ins Cyper-Cafe an der Hauptstrasse. Die einberechende Nacht zwang mich aber bald auf den nach hause Weg. Es wird hier extrem schnell dunkel und Jerom's Haus ist nicht gerade an der Hauptstrasse - und ich bin weiss. Zurück lief ich durch den regen Weihnachts-Hähner Verkauf am Strassenrand. In der Dunkelheit erreichte ich das Haus und ging dann erst mal duschen.

Ja und jetzt steht noch Mitternachtsmesse auf dem Programm.




Markt, China und mein Gastgeber

Geschrieben am 22 Dezember, 2008, unter ,

Ich verbrachte die Nacht erneut im Centre des Guides. Die drei anderen Blanches gingen am Vorabend zu Belomi, einer Guide.

Noch vor Sonnenaufgang bruellte mich der Muezzin zum ersten Mal aus dem Schlaf. Beim zweiten Mal war mir dann auch noch ein wenig kalt. Ausreichend Gruende um aufzustehen und sich beim Pumpbrunnen zu "duschen".

Um 1000 fuhr ich mich Beatrice - die Sekretaerin des Centre des Guides und fuer die kommenden Tage unsere Reiseleiterin - mit dem Bus zum Bahnhof, wo wir auf die anderen drei Schweizer warteten.
Dann gings zusammen durch die Markt-Strassen von Ougadougou. Wenn man hier einkaufen moechte, koennte man an einem Ort stehen bleiben: Die Verkaeufer kommen zu einem. Und zwar ziemlich penetrant. "No, merci", "No, merci" sagend laeuft man also durch die Menge - und traegt brav die Timbuk2 Tasche vorne am Bauch.

Die Chinesische Export-Industrie kann hier uebrigens einen 100% Erfolg verbuchen: Das ganze Zeugs, das die Haendler verkaufen, stammt fast ausschliesslich aus dem Osten - natuerlich auch die meisten der Tuecher mit den Afrika-Prints.
Auch einen Erfolg koennen die Handynetz-Betreiber verzeichnen: Jeder hat ein "Portable".

Die heisse Mittagszeit (ca. 33 Grad) verbrachten wir in einem Bier-Pavion, abgeschirmt von der Stasse, den Verkaeufern und den Abgasen, der Mopets. Dies sind hier uebrigens das Hauptverkehrsmittel, dann kommen Velos, Autos und vereinzelt sieht man noch Esel, die mit Autoreifen bestueckte Wagen ziehen.
Am fruehen Abend fuhren Bea und ich mit dem Bus zurueck ins Centre, wo mich mein Gastgeber Jerom abholte. Jerom ist vor ein paar Jahren in die Schweiz ausgewandert und verbringt die Weihnachtszeit bei seiner Familie hier - und gleichzeitig fernab von seiner Familie in der Schweiz. Hier wohnt es in einer wohl typischen Wohn-Anlage mit zwei Gebaeden, Open-Air Dusche und WC.
Wir gingen in ein Restaurant an der Hauptstrasse "Charles de Gaulle" Reis und Steak essen und diskutieren ueber kulturelle Differenzen, den Winter in den Schweiz und die Armut in Afrika.

Zurueck zu hause verkroch ich mit nach eine kahlen Dusche unter das Moskitonnetz.




"Warum gehe ich nach Afrika?" in 400 Zeichen:

Geschrieben am 19 Dezember, 2008, unter ,

Die Pfadibewegung Schweiz pflegt seit etlichen Jahren eine Partnerschaft mit den "Guides du Burkina Faso". 14 Guides wurden ins Bundeslager (Contura 08) eingeladen. Ich war "Koordinator Int. Gaeste", Vera Teamleiterin "Gaeste Burkina Faso" und Marie-Loure die Leiterin der Pfadi-Abteilung, die die Burkinabees waehrend dem Lager aufgenommen hat. Wir drei und Mike, der Ehemann von Vera, sind nun bis am 5.1 hier auf "Gegenbesuch".

Die Pfadibewegung Schweiz pflegt seit etlichen Jahren eine Partnerschaft mit den "Guides du Burkina Faso". 14 Guides wurden ins Bundeslager (Contura 08) eingeladen. Ich war "Koordinator Int. Gaeste", Vera Teamleiterin "Gaeste Burkina Faso" und Marie-Loure die Leiterin der Pfadi-Abteilung, die die Burkinabees waehrend dem Lager aufgenommen hat. Wir drei und Mike, der Ehemann von Vera, gehen nun bis am 5.1 hier auf "Gegenbesuch".

Ja und morgen geht los. Weihnachten und Neujahr bei 35 Grad.
Natürlich werde ich mächtig Twittern :)

Hier noch mein Flugplan:

Hinreise, 20.Dezeber:
12:55 Genf ab
14:40 Casablanca an
23:00 Casablanca ab
02:35 Ouagadougou an

Rückreise, 5. Januar:
03:30 Ouagadougou ab
07:00 Casablanca an
08:10 Casablanca ab
11:55 Genf an




Die Pfadibewegung Schweiz pflegt seit etlichen Jahren eine Partnerschaft mit den "Guides du Burkina Faso". 14 Guides wurden ins Bundeslager (Contura 08) eingeladen. Ich war "Koordinator Int. Gaeste", Vera Teamleiterin "Gaeste Burkina Faso" und Marie-Loure die Leiterin der Pfadi-Abteilung, die die Burkinabees waehrend dem Lager aufgenommen hat. Wir drei und Mike, der Ehemann von Vera, sind nun bis am 5.1 hier auf "Gegenbesuch".

Die Pfadibewegung Schweiz pflegt seit etlichen Jahren eine Partnerschaft mit den "Guides du Burkina Faso". 14 Guides wurden ins Bundeslager (Contura 08) eingeladen. Ich war "Koordinator Int. Gaeste", Vera Teamleiterin "Gaeste Burkina Faso" und Marie-Loure die Leiterin der Pfadi-Abteilung, die die Burkinabees waehrend dem Lager aufgenommen hat. Wir drei und Mike, der Ehemann von Vera, gehen nun bis am 5.1 hier auf "Gegenbesuch".




bubblecomment

Geschrieben am 16 Dezember, 2008, unter

Hier klicken.





Martin Zak

Geschrieben am 13 Dezember, 2008, unter

Bevor morgen der nächste "Snowboard" Post folgt (hächel, hächel*) hier eine paar Cartoons vom grossartigen Martin Zak.
BTW: Zak ist monatlich im Nebelspalter.






*Neuschnee-Rekord.




Saisoneröffnung

Geschrieben am 07 Dezember, 2008, unter


Kalt, ursprünglich hochgeladen von lioninside

Nach acht Monaten Sommerpause stand ich heute wieder auf dem Brett. Eigentlich viel zu früh für meine Verhältnisse (die erste Tage im Dezember überlasse ich ja gerne den coolen Unterländer und fahre dafür im Frühling einen Monat länger ;))
Die Pisten- und Schneeverhältnisse in Splügen waren grosses Kino. Aber massiv kalt war's.
Auch kalt war's übrigens am Freitag im Engadin (-20). Um 0400h durfte ich Scheibenkratzen und der elende Bus war erst auch dem Julier warm...





Entdeckt Amerika den Sarkasmus?

Geschrieben am 06 Dezember, 2008, unter

Richtig, die Frage baut auf dem nicht akzeptablem Vorurteil auf, dass alle Amerikaner keinen Sarkasmus kennen - nicht wahr, nicht nett aber gerade darum als Blogpost-Headline ideal ;)

Dies ist bereits der zweite Artikel zur Weltwirtschaftskrise. Dank dieser unglaubliche Themen-Konstanz - die höchstens von meinen "Snowboard-Posts" übertroffen wird - darf von nun an von einer "Reihe" oder einem "Dossier" zum Thema "Weltwirtschaftskrise" gesprochen werden. Darum auch das neue Label "Weltwirtschaftskrise".

Nun aber zum Thema bzw. zur Frage.
Auf Digg ist der Yahoo Finance Artikel "Half-million jobs vanish as economy deteriorates" erwartungsgemäss "hoch" gewertet. Die Meldung an sich würde natürlich auch einen Post rechtfertigen, aber einige der Kommentare dazu definitiv auch. Hier ein Auszug:
  • Don't worry, the GOP will protect you from terrorists...
  • Welcome to Bushonomics 101.
  • and the dow reacts by...launching up 300 points. Yeah buy! buy! buy!
  • Maybe we can sell our hair
  • If anyone works in the media in NYC area and would like to help a fellow digger (just laid off this week), I have resumes to pass out :). Message me!
  • At least we still have Digg!
Und hier mal wieder ein Quoten-Bild:

Das ist die sehr bekannte Fernsehmoderatorin Patricia Boser, die jetzt Konfektionsgrösse 36 trägt und daher "auf Facebook über Nacht 60 Freundschaftsanfragen bekam", wie sie im SI-Interview sagte.

Das ist doch eine ideale Gelegenheit für ein wenig weihnachtliche Nächstenliebe: Freundschaftsanfrage senden.




Was geht nach oben wenn alles nach unten geht

Geschrieben am 04 Dezember, 2008, unter

Die Wirtschaftskrise greift zunehmend mehr um sich und reisst immer mehr Unternehmen und Branchen nach unten. Den Link zur (U.S.) Automobil-Branche mache ich jetzt aber nicht. Denn das hängt meines Erachtens nur sehr bedingt mit der Weltwirtschaft zusammen, sondern viel mehr mit einer laschen Innovationstätigkeit.

Abgesehen von der Frage "wer geht als nächster Konkurrs", drängt sich in solchen Zeiten natürlich die Überlegung auf, was nicht nach unten sondern nach oben geht - sprich: wer profitiert bzw. wer leidet nicht in wirtschaftlichen Krisenzeiten.

Hier einige Thesen aus gesellschaftstheoretischer* (und nicht finanzanalytischer) Sicht:
  • Nicht mehr ins Restaurant dafür in den billigen Fast-Food-Imbiss. Tatsächlich sind der "systemwide sales" von McDonalds im September 08 um 11.5% angestiegen und die Aktie scheint sich nach einem Einbruch im Oktober zu erholen.
  • Mehr Diebstähle darum mehr Überwachung. Blackwater musste zwar gerade ziemlich Leute entlassen, weil sie irgend so ein Low-tech Militärfahrzeug nicht verkaufen können; die Überwachungssparte wird jedoch sicher zulegen. Denn an Grossaufträgen wird es auch in Zukunft nicht fehlen (auch dank den Piraten).
  • Nicht mehr in den Ausgang, dafür zu hause bleiben. Darum steigt laut 20min der Absatz von Möbel. Gut möglich, aber IKEA ist ja bekanntlich eine Blackbox.
  • "...Und dann gönnt man sich halt vermehrt etwas Kleineres aus dem Erotikbereich". Das sagt Stöckli von der Treasure Islands Trading AG (Erotikmarkt). Und nach den Gewinneinbrüchen im DVD-Bereich freut sich die Branche bestimmt doppelt. Ob die Freude berechtigt ist, wird sich zeigen.
  • Billig statt "teuer" einkaufen. Fast unbestritten, dass die Discounter wie Aldi, Lidl, Denner etc. eher zulegen werden.
  • Ratgeber sind gefragt. Obwohl alle die *selbsternannten Experten mehr oder weniger versagt haben, steigt meines Erachtens das Bedürfnis nach Ratgeber weiterhin. Darum dieser Blog-Post ;)




Die Arena

Geschrieben am 02 Dezember, 2008, unter

Gestern habe ich wieder einmal die Polit-Sendung "Arena" auf SF geschaut. Und gleich vorne weg: Es hat sich gelohnt.
Das Thema war natürlich die Bundesratswahl bzw. das berühmte Zweierticket der SVP mit Blocher und Maurer - oder eben "Nummer 1" und "Nummer 2".
In die Arena wurde die "Nummer 3" geschickt: Mörgeli. Und dieser legte auch gleich vollgas los und erfüllte die Erwartungen mehr als doppelt. Bereits legendär natürlich seine Aussage "man hat uns das Herz herausgerissen etc.".

Herr Mörgeli trumpfte aber noch mit weiteren Statements auf und punktete vor allem mit blitzschnell eingeflechteten "ich-piss-dir-ans-Bein" Nebensätzen. Dabei war er sich nicht zu schade, alle - auch jene die für seine Aussagen zumindest annähernd Verständnis zeigten - zu attackieren.
Ich muss sagen, dass Mörgeli sich gut geschlagen hat; auch wenn es einfacher ist zu provozieren als sich zu wehren.

Und vor allem ist mir jetzt klar warum, die Partei Blocher vorschlägt: Die können nicht anders. Einerseits lieben sie ihren Master natürlich über alles und anderseits wäre es für seien treuen Anhänger natürlich eine persönliche Kapitulation, wenn sie ihn "aufgeben" würden.

Mörgeli gegenüber stand die FDP Fraktionschefin Gabi Huber und der SP Nationalrat Werner Marti. Erstere hätte zwischendruch problemlos einen Kaffee trinken gehen können. Hätte niemand gemerkt.
Ihre raren Wortmeldungen waren zwar faszinierend nüchtern und emotionslos aber von 0 bis -10 Substanz. Das Hauptargument "Blocher ist nicht wählbar" mag zwar stimmen, hinkt in einer solchen Runde aber erbärmlich. Am besten gefallen hat mir - abgesehen von ihrem schwarze Rollkragenpullover, der heute im H&M bereits um 0912h ausverkauft war - als sie Marti bzw. "Werner" darauf hinwies, dass seine Kritik am UBS Rettungspaket Schwachsinn sei. Sie sage es so glasklar, dass dieser kurz im Boden versank. Ansonsten gab sich Marti aber tapfer und kämpfte vor allem gegen Mörgeli.

Grosses Kino war die sehr komptente Politikwissenschafterin Stämpfli (gibt's eigentlich schon eine Facebook-Fangruppe?). Ihre Wortmeldungen waren so schwachsinnig, dass man sich fragen musste, ob sie das absichtlich macht. Aber noch besser waren auch ihre energischen Faxen, wenn jemand ihre Aussagen kritisierte. Vielleicht lernt auch sie eines Tages den Sinn von sog. Mikrofonen kennen...

Gut, soweit zu den Hauptakteuren. Oh, fast hätte ich den Berner SVP-Jünger vergessen, der befürchtete, dass bald mehr Schwarze als Weisse in seinem Dorf herumlaufen. War das Giaccobo?

Anyway, Zeit für eine Fazit: Die SVP hat es mit dieser Arena definitiv geschafft, nach all den Spaltungsgeschichten eine neue Story publikumswirksam aufzugleisen - und wie immer ziehen alle mit und erzürnen sich brav. Was natürlich ganz im Sinne der Partei ist. Doch dies scheinen die anderen Parteien auch nach 10 Jahren noch nicht realisiert zu haben.
Die einzige Reaktion vernünftige auf die beiden Kandidaten wäre meines Erachtens "wir nehmen das zu Kenntnis" gewesen. Aber jetzt, da sie alle im Schlamm sitzen und Argumentationsnotstand haben, machen sie ihre "Wahl" von lächerlichen "Hearings" abhängig d.h. sie befragen Personen, die seit 30 Jahren in der Schweiz politisieren und die beim besten Willen alles andere als unbekannt sind.
Schön, dass wenigstens der Präsident der Grünen dieses Vorgehen kritisiert. Überhaupt schien er als einzigen der Gegner der Durchblick zu haben. Zu Recht betonte er in der Arena, dass all jenen, die Blocher vor einem Jahr abgewählt haben nun auch Maurer nicht wählen dürfen. Tja, aber das ist halt schon ein Jahr her - und das ist in der Politik scheinbar genug Zeit für radikale Meinungsänderungen... Oder habe ich die Rechnung jetzt ohne die abwesende CVP gemacht? Oder ändert sich Maurer doch?

Wie dem auch sei: der 10.12 wird gut :)