Podiumsgespräch

Geschrieben am 30 September, 2008, unter

Gestern Abend war ich am Tagi-Podiumsgespräch zum Thema "USA vor der Schicksalswahl". Diskutiert haben Andreas Wenger, bei dem ich Sicherheitspolitik besucht habe, Michael Stürmer von der "Welt", Martin Kilian vom "Tagi" und Elisabeth Bronfen von der UZH. Das Gespräch war ziemlich spannend – obwohl die Gäste sich mehr oder weniger einig waren.

Für mich besonders interessant, war die Diskussion um das Abbröckeln des "American Dreams". Eigentum (property) ist ja ein wesentliches Element der U.S. Geschichte/Kultur und der Besitz eines eigenen Hauses entsprechend wichtig. Die aktuelle Finanzkrise ist daher auch eine "Kultur- bzw. Identifikationskrise".

Die Gäste waren sich einig, dass die Liste der Probleme sehr lange ist (Infrastruktur, Gesundheitswesen, Haushalt, Image etc.) und der "Wiederaufbau" mehrere Jahre dauern wird - aber grundsätzlich möglich ist. Der Hochmut der letzten Jahre ist aber definitiv Geschichte.

Bezüglich des bevorzugten Kandidaten galt übrigens das Motto "Das kleinere Übel". Und dieses ist Obama.




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Sicherheit

Geschrieben am 29 September, 2008, unter

Der Nationalrat lehnte die Anschaffung der gepanzerten DURO IIIP 6x6 letzte Woche ab – ich überlege mir angesichts der Schlagzeilen in der Südostschweiz am Sonntag und im Blick ein solches Fahrzeug privat zu kaufen um damit sicher nach hause fahren zu können.





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Marktwirtschaft

Geschrieben am 26 September, 2008, unter

Die U.S. Finanzkrise ist im vollen Gange und Journalisten der unterschiedlichsten Zeitungen fühlen sich endlich (wieder) legitimiert die freie Marktwirtschaft als untauglich zu betiteln. Zurück zum Kommunismus? Hat der Kapitalismus versagt? etc. heissen die entsprechenden Schlagzeilen.
Meines Erachtens zeugen solche Aussagen bzw. Fragen von einer hohen Inkompetenz und vor allem von "Schadenfreude". Die aktuelle negative Beurteilung des Nachfrage-Angebot Modells vernachlässigt einige wesentlichen Punkte.

Die freie Marktwirtschaft gab/gibt ist in der Realität so wenig wie den reinen Kommunismus. Der reale Markt erfährt immer Regulierungen, ist eng mit der Politik verstrickt etc. - dies gilt auch für das Finanzwesen.
Die Verfechter des freien Marktes können folglich berechtigt argumentieren, dass es diese bereits vorhandenen Regulierungen waren, die die Banken zu solche Risikogeschäfte verleitet haben. Das Management wusste, dass im Falle eines Scheiterns der Staat rettend eingreift.
Der Faktor Mensch und der Lobbyismus sollte diesbezüglich nicht unterschätzt werden.

Des weiteren vermittelt die aktuelle negative Beurteilung des freien Marktes, ein Bild einer Marktwirtschaft, die nur aus Finanzen besteht. Alle anderen Dienstleistungen und Produkte (wie z.B. das Mittagessen), die im "Wettbewerb" angeboten werden, werden dabei vernachlässigt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Wirkung des "kommunistischen" Rettungsplan, den die U.S.A. gerade angeht, noch nicht annähernd bekannt ist – sprich ob sich diese Strategie tatsächlich langfristig bewährt. Die Zurückhaltung z.B. der Deutschen Regierung wird eventuell eine Evaluation ermöglichen – aber erst in ein paar Jahren.

Die radikale Einstellung und Beruteilung von theoretischen Modellen, die im VWL-Lehrbuch auch S.1 vorgestellt werden, sollten aus den Zeitungen verschwinden. Dies ist in anderen Bereichen glücklicherweise auch gelungen.

Dennoch scheint die Krise ein Modell über den Haufen zu werfen und zwar dasjenige der Landesbedrohungen, denn gegen fehlerhafte Banken schützt auch kein Raketen-Abwehrschild.

Quelle: Techcrunch (http://snipr.com/3w6pk)




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Jooma 1.5.7 bei kreativmedia.ch (Hosting)

Geschrieben am 25 September, 2008, unter


Ich habe gestern das CMS Joomla 1.5 auf meinem Webspace bei kreativmedia.ch installiert. Es hat prima geklappt. Hier der Ablauf möglichst einfach und verständlich. Weiter unten dann noch mögliche Fehlermeldungen.
  1. Joomla hier runterladen und anschliessend entpacken.
  2. Den Inhalt des entpackten Ordners via FTP (z.B. mit dem Programm Fetch) in den Ordner httpdocs. Der Pfad des Files index.php ist dann also /httpdocs/index.php und nicht /httpdocs/Joomla_1.5.7-Stable-Full_Package/index.php.
  3. Das File configuration.php dest in configuration.php umbenennen und alle Rechte freigeben (mit dem FTP Programm Fetch ist das mit der rechte Maustaste möglich).
  4. Die URL www.dieurl.ch im Browser eingeben.
  5. Man wird automatisch zum Installationsmenü weitergeleitet.
  6. Sprache wählen, weiter.
  7. Agreement lesen, weiter.
  8. Jetzt erscheint die Eingabemaske für die MySQL Datenbank. Diese Datenbank muss man zuerst via Plesk installieren. Dazu im Browser ein neues Fenster bzw. neuer Tab öffnen und die Adresse https://www.dieurl.ch:8443 eingeben. Nach dem Login (diesen bekommt man bei Vertragsabschluss mit kreativmedia.ch) gelangt man zur Plesk Oberfläche. Da ganz rechts auf Start klicken, anschliessend unten auf die Domain (dieurl.ch) klicken, dann auf das Bildchen Datenbanken klicken, eine neue Datenbank hinzufügen, die Datenbank mit z.B. joomladb benennen und einen neuen Benutzer anlegen. Detailiertere Plesk Anleitungen findet man schnell im Netz.
  9. Jetzt wieder zurück zur Joomla-Installation. Hier kann man nun die Datenbank eintragen. Bei mir hat dies jedoch nicht recht funktioniert bzw. nach der Installation gab es einen Datenbank Verbindungserror. Ziemlich nervig, weil dann wichtige Einträge fehlen. Daher habe ich zusätzlich die Datenbank Angaben direkt im File configuration.php eingetragen und auf den Server geladen. Anschliessend in der Installation auf weiter klicken.
  10. Der FTP Zugang funktionierte bei mir zu Beginn auch nicht. Die richtigen Angaben sind wie folgt:
    Host: www.dieurl.ch, FTP Port: 21, FTP Username: der Benutzername, FTP Password: das Passwort, FTP Root: /httpdocs
    Wenn's nicht klappt, trotzdem weitermachen. Diese Angaben können nachträglich eingefügt werden.
  11. Anschliessend konnte ich mich als admin und dem in der Installation definierten Passwort einloggen.
  12. Joomla T-Shirt kaufen.
Mögliche Fehler:
  • Nach der Installation erschien "Cannot connect to MySQL database": Die Datenbank selber im File configuration.php eintragen. Ich musste jedoch anschliessend Joomla neu installieren, da Datenbankeinträge fehlten (bsp. die Benutzerdaten vom admin).
  • Login als admin nicht möglich: Die hängte ebenfalls mit der Verbindungsproblem der MySQL Datenbank zusammen. Ich versuchte, den User in der Datenbank selber zu erstellen, dier klappte aber wegen dem verschlüsselten Passwort nicht so recht. Daher: Joomla neu installieren und die MySQL Angaben direkt in das configuration.php schreiben (und in der Eingabemaske der Installation).
  • "JFolder::create: Could not create directory" bei der Installation von Extensions (z.B. Templates): Der FTP-Zugang war nicht richtig konfiguriert. Dies kann man wie folgt einrichten: Im Joomla Administrator Menü ganz links auf Site klicken, dann auf Global Configuration und den Reiter "Server" auswählen. Hier kann man die FTP Angaben machen (siehe oben).
  • Übrigens: an den tmp und logs Pfaden muss man nichts ändern. Diese lauten /home/httpd/vhosts/dieurl.ch/httpdocs/tmp




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Eine Ära ist vorbei

Geschrieben am 21 September, 2008, unter

Man stelle sich einen nur über eine steile Betontreppe zugänglichen und sinnlos verwinkelten Luftschutzkeller voll mit Pfadi-Material vor.
Dieses Material (zu 95% Schrott) hat sich während den letzten rund 50 Jahre dort unten angesammelt, ist sperrig, nervig und muss teils mühsam eingefangen werden.
Ja und am Samstag mussten wir diese Material zügeln... Aber es ist geschafft und das legendäre "Mönti" ist Geschichte :)

Einer der vier Räume (ca. Halbzeit).

Wurde während Jahrzehnten schlicht für "Nicht-Machbar" gehalten: Ein leeres "Mönti".





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Steigerung

Geschrieben am 18 September, 2008, unter

All jene die hofften, dass nach The Fast and the Furious III keine Steigerung mehr möglich ist, werden mit Death Race eines besseren belehrt.








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Was so abgeht

Geschrieben am 17 September, 2008, unter

Zur Zeit läuft ja so einiges auf unserer Welt. Da ist es natürlich schwierig eine Auswahl zu treffen ;)
  • Palin: Das die so ist wie sie ist, ist ja noch eines – aber, dass sie tatsächlich Anhänger hat.. unglaublich. Fest steht: McCain und seine Crew würde die USA wohl definitiv zum Drittwelt-Land machen. Dann halt doch Mr. Change (ich war eigentlich für Hillary).
  • A propos särbelnde USA: Am 14. September war Stiglitz in der Sternstunde vom Schweizer Fernsehen. Der Podcast ist äusserst empfehlenswert.
  • Und noch mehr zum Thema "särbeln": Lehmann Bro ist hops und Hollywood kämpft sicher bereits um die Filmrechte. Immer wieder interessant: Die versteinerten Websites von Firmen im Konkurrs.
  • Die UBS verlor übrigens auch wieder mächtig gestern. Ich glaube zwar nicht an einen Konkurs (wenn's doch eintrifft, kaufe ich die Filmrechte), werde mein UBS-Konto morgen aber doch auflösen. Denn was bringt mir als Kleinanleger diese Bank in den nächsten vier, fünf Jahren? Nichts. Daher ab zur Banca Populare di Sondrio oder Raiffeisen.
  • Sonst so: Hulk2 ist mächtig gemacht und War Inc. trotz (sehr) gutem Thema leider extrem schlecht.
  • Und da Posts ohne (Porno bzw. Tier) -Bilder deutlich weniger Visit haben hier noch ein Foto von Broccoli.




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Gesucht

Geschrieben am 03 September, 2008, unter

Ich bin zwar leider immer noch nicht ganz fertig mit meiner Diplomarbeit - aber damit ich nicht noch meine treusten Blog-Leser verlieren, mal wieder ein Post.
Nein, ich schreibe nicht über Google Chrome. Mit OS X und Ubuntu habe ich diesbezüglich auch schlechte Voraussetzungen ;) Und ich schreibe auch nicht über den verpassen Geburtstag diese Blogs.

Sondern ich schreibe bzw. copy&paste mal wieder etwas zum Thema "Stellenanzeiger".
Alle die bei der Bewerbung als Astronaut nicht erfolgreich waren, können es jetzt nämlich noch als Chef der Armee versuchen:

Chef/in der Armee

Die Armee verteidigt Land und Volk, unterstützt die Bevölkerung bei Katastrophen und in Notlagen und leistet Einsätze zur Friedensförderung.

Als Chef/in der Armee tragen Sie die Gesamtverantwortung für rund 220'000 Armeeangehörige und rund 10'000 Mitarbeitende des Departementsbereichs Verteidigung. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören die Führung, die Ausbildung und die Weiterentwicklung der Armee und des Departementsbereichs Verteidigung. Sie sind verantwortlich für die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Armeeaufträge. Als Mitglied der Departementsleitung VBS nehmen Sie Verantwortung auf Departementsstufe wahr.

Sie sind eine starke Führungspersönlichkeit mit einer ausgeprägten Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit sowie sicherem Auftreten. Sie verfügen über gute kommunikative Fähigkeiten und es fällt Ihnen leicht, Beziehungen und Kontakte mit anderen Bundesstellen, politischen Be-hörden und ausländischen Partnern zu pflegen. Sie kennen die Funktionsweise des politischen Systems Schweiz und verfügen über eine entsprechende politische, gesellschaftliche und interkulturelle Sensitivität. Ferner verfügen Sie über einen Hochschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung und über eine breite Führungserfahrung in Top-Kaderfunktionen. Sie sind höherer Stabsoffizier und Kommandant eines grossen Verbandes oder Chef/in einer Verwaltungseinheit im Departementsbereich Verteidigung. Sie sprechen zwei Amtssprachen sowie Englisch.

Stellenantritt: 1. Januar 2009
Übrigens, die Bewerbung muss man direkt an Herr Bundesrat Samuel Schmid, Chef VBS richten - kein Witz.

Tja, ich würde mich ja gerne bewerben. Aber 1.1.2009 ist ein wenig spät...




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